Regionalliga Nordost: Rot-Weiß Erfurt nimmt Maximilian Pronichev aus dem Training

Trennung: Bei Rot-Weiß Erfurt durften Maximilian Pronichev und Malcolm Badu gemeinsam jubeln. Künftig wird Pronichev aber nicht mehr für den Verein auflaufen.
Sebastian Räppold/Matthias KochEs läuft nicht bei Rot-Weiß Erfurt. Der Tabellendritte der Vorsaison steht aktuell nur auf Platz 10 und hat nach 15 Spielen je fünf Siege, Remis und Niederlagen auf dem Konto. Von den vergangenen zehn Ligaspielen wurde nur eins gewonnen, im Thüringer Landespokal ist man gegen Ligakonkurrent ZFC Meuselwitz rausgeflogen.
Die sportliche Wende werden die Thüringer ohne den Ex-Cottbuser Maximilian Pronichev schaffen müssen. Der gebürtige Berliner war erst im Sommer vom SV Horn aus der österreichischen Zweiten Liga nach Erfurt gewechselt, wo nach einer halben Saison schon wieder Schluss ist. „Ab sofort ist er nicht mehr Teil des Trainings- und Spielbetriebs“, teilte sein Verein am frühen Donnerstagmittag mit.
Pronichev hat die Freigabe zum Wechsel im Winter
Damit geht einher, dass sich der offensive Mittelfeldspieler im Winter einen neuen Verein suchen darf. In 14 Ligaspielen für die Thüringer kommt Pronichev auf ein Tor und fünf Vorlagen, in der Saison 2021/22 gelangen ihm in der Regionalliga Nordost für Energie Cottbus gar 15 Tore und zwölf Vorlagen, ehe er nach Österreich gewechselt war.
Schon beim vergangenen Spiel der Erfurter gegen Hertha BSC II (0:2) hatte Pronichev nicht mehr zum Kader der Erfurter gehört. Nun ist die Trennung mit den Worten „der FC Rot-Weiß Erfurt hat seinem Mittelfeldspieler Maximilian Pronichev die Freigabe erteilt, sich einen neuen Verein zu suchen“, auch offiziell vom Verein verkündet.

