Regionalliga Nordost: Mattuschka nicht mehr Co-Trainer bei Altglienicke – neuer Job fix

Torsten Mattuschka beendet mit der Saison 2023/24 seine Tätigkeit als Co-Trainer bei der VSG Altglienicke. Eine neue Herausforderung hat er aber bereits gefunden.
Steffen BeyerNach sechs Jahren ist Schluss. Torsten Mattuschka beendet mit dem Ablauf der Saison 2023/24 auch seine Tätigkeit als Co-Trainer bei der VSG Altglienicke. Der ehemalige Profi von Energie Cottbus und dem 1. FC Union Berlin wird sich zukünftig einem anderen Aufgabenfeld widmen.
„Tusche“ blickt auf eine aufregende Zeit als Co-Trainer der VSG Altglienicke zurück. Die Südostberliner ermöglichten dem heute 43-Jährigen seine ersten Schritte als Trainer. Zuerst war Mattuschka im Jugendbereich des Vereins tätig, ehe er 2018 zum Co-Trainer der Regionalliga-Mannschaft befördert wurde. Er assistierte den Cheftrainern Karsten Heine, Andreas Zimmermann, Isyan Demir, Lothar Hamann und Murat Salar.
Interimsweise musste „Tusche“ in dieser Saison sogar einmal seine Fähigkeiten als Cheftrainer unter Beweis stellen. Am 14. Spieltag der abgelaufenen Regionalliga-Saison stand er in der Partie beim FC Eilenburg als Interimstrainer an der Seitenlinie. Zuvor war der etatmäßige Cheftrainer Karsten Heine in seiner fünften Saison für die VSG Altglienicke freigestellt worden. Auf ihn folgte nur einen Spieltag später Murat Salar.
Neue Aufgabe bei der VSG Altglienicke
Zukünftig wird Mattuschka Teil der sportlichen Leitung der VSG Altglienicke sein. Ziel ist, dass er in seiner neuen Rolle seine Erfahrung und seine Expertise einbringen kann, um die Mannschaft weiterzuentwickeln. „Wir freuen uns sehr, dass Tusche der VSG Altglienicke auch in Zukunft erhalten bleibt. Seine Identifikation mit dem Verein und seine Leidenschaft für den Fußball sind beispielhaft. Wir sind überzeugt, dass er in seiner neuen Funktion einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Vereins leisten wird“, heißt es von VSG-Geschäftsführer Daniel Böhm.
Tusche selbst ist auch Feuer und Flamme für seine neue Aufgabe im Verein: „Ich bin dankbar für die Zeit als Co-Trainer und freue mich auf die neue Herausforderung in der sportlichen Leitung. Die VSG Altglienicke ist mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen und ich möchte weiterhin dazu beitragen, dass wir unsere sportlichen Ziele erreichen.“
Die VSG Altglienicke muss sich also auf die Suche nach einem neuen Co-Trainer machen. Kürzlich wurde mit Semih Keskin ein neuer Cheftrainer bekannt gegeben. Keskin war zuvor zwei Jahre lang für den Ligakonkurrenten FC Viktoria 1889 Berlin tätig und führte die Mannschaft in der vergangenen Saison zum dritten Tabellenplatz und zum Sieg des Berliner Landespokals. Damit spielt Viktoria Berlin in der kommenden Saison im DFB-Pokal. Ob Keskin seinen eigenen Co-Trainer mitbringt, ist derzeit nicht bekannt.



