Regionalliga Nordost: Greifswald besiegt Zwickau und sitzt Energie Cottbus im Nacken

Der Greifswalder FC gewann sein Heimspiel gegen Zwickau. Hier ist Greifswalds Guido Kocer (rechts) eher am Ball als Maximilian Somnitz vom FSV Zwickau.
Imago/LeoDer Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Regionalliga Nordost steuert auf ein spannendes Finale an den letzten beiden Spieltagen zu. Energie Cottbus hat mit dem 2:0-Sieg am Samstag beim BFC Dynamo zwar die Tabellenführung verteidigt. Aber der Greifswalder FC sitzt den Lausitzern im Nacken. Greifswald kam am Sonntag zu einem 4:2 (2:1)-Heimsieg gegen den FSV Zwickau.
Energie Cottbus führt vor den letzten beiden Spieltagen mit 67 Punkten die Tabelle vor Greifswald (65) an. Auf Rang drei hat sich Viktoria Berlin (59) vorgeschoben.
Greifswald ließ sich im Heimspiel gegen Zwickau auch vom Starkregen im Volksstadion nicht aus dem Konzept bringen. Durch den Treffer von David Vogt (4. Minute) und ein Eigentor von Davy Frick (38.) führten sie zur Pause mit 2:1. Felix Schüsselburg hatte zum zwischenzeitlichen Ausgleich (18.) getroffen. Nach der Pause bauten Sofian Benyamina (49.) und Guido Kocer (61.) die Führung des Greifswalder FC aus. Zwickau kam nur noch zum 2:4 durch Jahn Herrmann (79.).
Energie Cottbus hatte sich bereits am Samstag dank der Tore von Maximilian Krauß (67. Minute) und Tim Heike (82.) mit 2:0 (0:0) beim BFC Dynamo durchgesetzt. Der FCE geht als Tabellenführer in die letzten beiden Spiele und kann den Aufstieg in die 3. Liga aus eigener Kraft schaffen. „Wir haben jetzt eine hervorragende Ausgangsposition“, hatte Präsident Sebastian Lemke nach dem Sieg in der hitzigen Partie in Berlin betont. Energie Cottbus spielt noch zu Hause gegen den FSV Luckenwalde und bei Hertha BSC II.
Restprogramm Energie Cottbus
12. Mai: Energie Cottbus ‒ FSV Luckenwalde (13 Uhr)
19. Mai: Hertha BSC II ‒ Energie Cottbus (13 Uhr)
Restprogramm Greifswalder FC
12. Mai: VSG Altglienicke ‒ Greifswalder FC (13 Uhr)
19. Mai: Greifswalder FC ‒ ZFC Meuselwitz (13 Uhr)

