Regionalliga Nordost: Ex-Profi von Energie Cottbus ist Interimstrainer in Luckenwalde

Lukas Müller trägt vorerst mehr Verantwortung beim FSV Luckenwalde. Der frühere Spieler und U19-Co-Trainer von Energie Cottbus übernimmt den Regionalligisten gemeinsam mit Rainer Stock interimsweise.
IMAGO/Creativ Sportpicture/Lukas Thoms- FSV Luckenwalde trennt sich überraschend von Trainer Patrick Weiser aus Gesundheitsgründen.
- Interim: Co-Trainer Lukas Müller und Rainer Stock übernehmen die Mannschaft.
- Müller war Spieler und U19-Co-Trainer bei Energie Cottbus – lange Vereinsvergangenheit.
- Seit Sommer 2024 ist Müller Co-Trainer in Luckenwalde, Weisers Amtszeit dauerte 62 Tage.
- Erste Aufgabe im Landespokal: Auswärtsspiel bei BSG Stahl Brandenburg am Sonnabend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim FSV Luckenwalde gibt es einen überraschenden Wechsel auf der Trainerbank. Patrick Weiser ist nach nur wenigen Wochen nicht mehr Cheftrainer des Fußball-Regionalligisten. Der 54-Jährige kann seine Tätigkeit nach Angaben des Vereins aus gesundheitlichen Gründen nicht fortsetzen. Bis auf Weiteres übernehmen die bisherigen Co-Trainer Lukas Müller und Rainer Stock die Mannschaft.
Für Fans des FC Energie Cottbus ist vor allem der Name Müller interessant. Der inzwischen 28-Jährige hat eine lange Vergangenheit beim FCE – zunächst als Spieler und Jahre später auch als Trainer.
Müller wechselte bereits 2010 von Eintracht Miersdorf/Zeuthen in den Nachwuchs von Energie und durchlief dort mehrere Jugendmannschaften. In der Saison 2015/16 spielte der offensive Linksfuß noch für die Cottbuser U19. Anschließend rückte er in die erste Mannschaft auf.
Unter Wollitz bei den Profis von Energie Cottbus
Das war ausgerechnet in einer für Energie schwierigen Phase. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga gehörte Müller in der Saison 2016/17 zum Regionalliga-Kader des FCE. Trainer war damals bereits Claus-Dieter Wollitz, der den Verein im April 2016 übernommen hatte. Auf Mannschaftsfotos aus jener Spielzeit ist Müller unter anderem gemeinsam mit später prägenden Energie-Spielern wie Fabio Viteritti, Streli Mamba, Jonas Zickert und José Matuwila zu sehen.
Einen besonderen Auftritt hatte Müller ausgerechnet gegen seinen heutigen Verein: Im Finale des Brandenburger Landespokals 2017 gewann Energie Cottbus mit 2:0 gegen den FSV Luckenwalde. Müller wurde in der 90. Minute für Viteritti eingewechselt und durfte anschließend mit seiner Elf den Pokalsieg feiern.
Später spielte der gebürtige Königs Wusterhausener unter anderem für die VSG Altglienicke in der Regionalliga. Verletzungen bremsten seine aktive Laufbahn, anschließend schlug Müller den Trainerweg ein. Auch dabei führte ihn sein Weg zurück nach Cottbus: In der Saison 2023/24 arbeitete er als Co-Trainer der U19 des FC Energie.
Lukas Müller seit 2024 in Luckenwalde
Im Sommer 2024 wechselte Müller schließlich als Co-Trainer von Energie zum FSV Luckenwalde und arbeitete dort zunächst unter Michael Braune. Auch nach dessen Wechsel zum SV Babelsberg blieb Müller dem Verein erhalten.
Nun bekommt der Ex-Cottbuser gemeinsam mit Rainer Stock zumindest vorübergehend noch mehr Verantwortung. Hintergrund ist der kurzfristige Abschied von Weiser, der das Amt erst im Sommer übernommen hatte. Nach sieben Regionalliga-Spielen und nur einem Sieg zog sich der frühere Bundesliga-Profi aus gesundheitlichen Gründen zurück. Seine Amtszeit dauerte lediglich 62 Tage.
„Uns ist es in nur wenigen Wochen gelungen, ein enges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Da gilt es, in schwierigen Situationen offen und ehrlich zu kommunizieren. Wir haben die Entscheidung von Patrick zu respektieren“, erklärt Luckenwaldes Geschäftsführer Sport Hendrik Brösel.
Für Müller und Stock wartet die erste Aufgabe in neuer Verantwortung im Brandenburger Landespokal. Darin tritt der FSV Luckenwalde am Sonnabend (5. September) bei der BSG Stahl Brandenburg (Brandenburgliga) an.
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