Regionalliga Nordost
: Der neue Trainer bei Carl Zeiss Jena ist ein alter Bekannter

Henning Bürger ist neuer Trainer von Carl Zeiss Jena in der Fußball-Regionalliga. Er kennt sich bestens in Thüringen aus, stand bereits vor 16 Jahren in der Verantwortung. Allerdings zwei Ligen höher.
Von
Hubertus Rößler
Jena
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Der FC Carl Zeiss Jena hat einen neuen Trainer verpflichtet. Der Tabellenachte der Fußball-Regionalliga Nordost wird ab sofort von Henning Bürger trainiert.

Martin Schutt/dpa

Henning Bürger ist zum zweiten Mal Cheftrainer des Fußball-Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena. Der 54-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2025 und wird am Donnerstagnachmittag (4. Januar) den Trainingsauftakt der Thüringer leiten. Das teilte der Club mit.

Bürger war bereits in der Zweitligasaison 2007/08 Trainer des FCC, war zudem Ende 2022 als Interimscoach verantwortlich. Sein Vorgänger René Klingbeil war kurz vor dem Jahreswechsel überraschend freigestellt worden.

„Es stehen in den kommenden Tagen und Wochen viele Aufgaben an, die bewältigt werden müssen. Ich wurde gefragt, ob ich hier Verantwortung übernehmen möchte. Viel Zeit zum Überlegen blieb nicht, aber ich stelle mich dieser Verantwortung. Ich freue mich auf die Arbeit mit der Mannschaft und eine fokussierte und hochmotivierte Vorbereitung auf die Rückrunde“, wird Bürger auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Carl Zeiss Jena holt auch neuen Torwarttrainer

„Henning Bürger ist ein Fußballlehrer, der auch als Cheftrainer die Brücke zum eigenen Nachwuchs schlägt, was in der Umsetzung unseres Zukunftskonzepts eine maßgebliche Komponente darstellt“, sagt Sportdirektor Stefan Böger. Bürger sei ein absoluter Teamplayer mit guter und klarer Kommunikation.

U19-Trainer Munier Raychouni wird vorläufig der Assistent des neuen Cheftrainers. Zudem verpflichtete Jena einen neuen Torwarttrainer, kommunizierte den Namen allerdings noch nicht.

Die Saison verlief für den Europapokalfinalisten von 1982 bisher enttäuschend. Nach einem schwachen Start arbeitete man sich in der Tabelle zwar stetig nach oben, rangiert nach zuletzt zwei Niederlagen gegen die abstiegsbedrohten Clubs des Chemnitzer FC und des FSV Zwickau nur auf Rang acht. Der Rückstand zu Tabellenführer Greifswald beträgt 14 Punkte. In dieser Saison steigt der Meister der Nordost-Staffel direkt in die 3. Liga auf. Energie Cottbus überwintert auf dem 4. Rang.

Viel Zeit bleibt dem neuen alten Coach nicht, die Mannschaft auf die Rückrunde vorzubereiten: Bereits in gut zwei Wochen (21. Januar) steht das Nachholspiel gegen den FC Eilenburg auf dem Spielplan. Energie Cottbus will nach der 0:2-Heimniederlage im vergangenen Oktober gegen die Jenaer beim Rückspiel am 7. April sicher den Spieß umdrehen. (mit dpa)

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