Regionalliga Nordost
: Cottbus, BFC oder Greifswald? – die Prognose des Chemnitzer FC

In der Fußball-Regionalliga Nordost hat Spitzenreiter Greifswalder FC den BFC Dynamo und Energie Cottbus im Nacken. Wie schätzt der Chemnitzer FC, der 2024 schon gegen alle drei Spitzenteams gespielt hat, den Meisterkampf ein?
Von
Hubertus Rößler
Cottbus
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Maximilian Oesterhelweg (links) konnte mit dem FC Energie Cottbus in der Fußball-Regionalliga Nordost in der aktuellen Saison beide Spiele gegen den Chemnitzer FC mit Tobias Müller gewinnen. Gegen die anderen beiden Spitzenteams Greifswalder FC und BFC Dynamo war Chemnitz hingegen erfolgreicher.

Steffen Beyer

Jeweils ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage: Das ist die Ausbeute des Chemnitzer FC in diesem Jahr gegen die Top-Drei der Fußball-Regionalliga Nordost. Die Sachsen haben sich nach einer durchwachsenen Hinrunde gefangen und stehen derzeit in der Tabelle auf Rang 8 jenseits von Gut und Böse. In den neun Spielen im Jahr 2024 holte der CFC vier Siege, drei Unentschieden und kassierte zwei Niederlagen.

Dabei trat Chemnitz auch gegen die drei Titelkandidaten an: Während man Anfang Februar ein beachtliches 0:0 bei Spitzenreiter Greifswalder FC erreichte, gab es gegen Energie Cottbus eine Woche später trotz früher Führung eine 1:4-Heimniederlage. Für einen Paukenschlag sorgten die Chemnitzer am 16. März, als sie mit dem hochverdienten 3:1-Auswärtssieg beim BFC Dynamo drei Punkte dem Titelkandidaten drei fest eingeplante Punkte entrissen.

Wenn man in so kurzer Zeit gegen alle drei Meisterschaftsanwärter und Aufstiegsaspiranten für die 3. Liga antritt, wie schätzt das Team den Titelkampf ein? Wen sehen die Chemnitzer am Ende vorne? „Ich kann da keine Prognose abgeben“, sagt Leon Damer. Der offensive Mittelfeldspieler hatte mit zwei Toren maßgeblichen Anteil am Auswärtssieg beim BFC. „Gegen Greifswald hatten wir zwei sehr intensive Spiele davor in den Knochen. Und gegen den BFC haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht.“

Tiffert: „Gegen Cottbus unglücklich verloren“

Auch Trainer Christian Tiffert will sich nicht auf einen Favoriten festlegen. „Gegen Cottbus haben wir ein bisschen unglücklich verloren. Aber das sind alles drei Mannschaften, die es machen können. Es geht immer darum, wenn du oben bleiben willst, Rückschläge zu verkraften. Wichtig ist, dass du dann wieder in Schwung kommst. Der BFC hatte schon viele Spiele gewonnen, in denen sie einen Lucky Punch setzen konnten. Deswegen weiß ich nicht, auf wen ich mich da jetzt festlegen soll.“

In der Hinrunde hatten die Chemnitzer übrigens gegen alle drei Kontrahenten verloren. Abgesehen vom direkten Duell vor wenigen Wochen zwischen dem BFC und Greifswald (0:0) trifft Energie Cottbus noch auf beide Kontrahenten: Am 12. April kommen die Greifswalder in die Lausitz (Hinspiel 1:1), am 5. Mai wollen die Cottbuser beim BFC Dynamo Revanche nehmen für die 0:1-Hinspielniederlage.

Christian Tiffert und Leon Damer im Video-Interview

Energie Cottbus

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