Rainer Troppa ist tot
: Oberliga-Legende von Energie Cottbus und BFC Dynamo gestorben

Rainer Troppa ist gestorben. Der gebürtige Kolkwitzer, der bei Energie Cottbus und dem BFC Dynamo sowie für die DDR-Nationalmannschaft gespielt hat, wurde 65 Jahre alt.
Von
Jan Lehmann
Berlin
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Rainer Troppa spielte für Energie Cottbus und den BFC Dynamo. Der DDR-Nationalspieler wurde nach der Saison 1981/82 als bester Spieler der DDR-Oberliga ausgezeichnet.

Christian Schroedter/Imago

Der BFC Dynamo und Energie Cottbus sowie die Fans des Fußballs der DDR-Oberliga trauern um Rainer Troppa. Am Samstag, 9. September, vermeldeten der BFC wie auch das FC Energie Museum den Tod des ehemaligen DDR-Nationalspielers.

Laut FCE-Museum war Troppa 1973 von seinem Heimatverein BSG Einheit Kolkwitz zur BSG Energie Cottbus gekommen. Bereits mit 17 Jahren wurde er 1976 unter Trainer Dieter Schulz in der DDR-Oberliga eingesetzt. Energie, damals eine klassische Fahrstuhlmannschaft, stieg am Saisonende ab. Im Nachruf des FC Energie Museums heißt es: „Da Troppa inzwischen zum Aufgebot der DDR-Junioren-Nationalmannschaft zählte, wurde sein Wechsel zum Vizemeister BFC Dynamo veranlasst.“

Nachruf beim Energie-Museum

Beim BFC Dynamo heißt es auf der Vereinsseite: Unser BFC Dynamo trauert um Rainer Troppa, der über die Stationen BSG Einheit Kolkwitz und BSG Energie Cottbus zur Saison 1976/77 in die Hauptstadt kam. Bereits im jungen Alter von 17 Jahren gab er sein Debüt in der DDR-Oberliga und zählt somit zu den jüngsten Spielern, die jemals in der Oberliga eingesetzt wurden.“

Weiter schreiben die Berliner: „Für unseren BFC Dynamo absolvierte er insgesamt 172 Punkt-, 31 Pokal- und 28 EC-Spielen und holte in dieser Zeit neunmal die Meisterschaft. Zudem absolvierte der Abwehrstratege 17 Spiele für die DDR-Auswahl. 1980 wurde er mit der U21 der DDR Vize-Europameister.“

Nachruf des BFC Dynamo

Troppa wurde nach der Saison 1981/82 von der „Fußballwoche“ als bester Spieler der DDR-Oberliga ausgezeichnet. Beim 50. Vereinsgeburtstag des BFC Dynamo wurde er in die Jubiläumelf gewählt. Er lebte nach seiner Karriere in Berlin. Der ehemalige Energie-Trainer Fritz Bohla schreibt bei Facebook traurig: „Mit 65 Jahren, leider viel zu früh! Mach's gut Rainer.“

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