Neuzugang bei Energie Cottbus: Simon Straudi – zweiter Italiener beim FCE

Simon Straudi ist neu bei Energie Cottbus. Der Rechtsverteidiger hat vorher bei Austria Klagenfurt in der österreichischen Bundesliga gespielt.
Steve Seiffert CBpx- Energie Cottbus verpflichtet Simon Straudi – Rechtsverteidiger aus der österreichischen Bundesliga.
- Straudi spielte zuletzt für SK Austria Klagenfurt, zuvor bei Werder Bremen und FC Südtirol.
- Trainer Wollitz lobt Straudis Leistung im Training – rechte Außenbahn wird verstärkt.
- Mit 53 Erstligaeinsätzen in Österreich bringt Straudi Erfahrung in die Cottbuser Abwehr.
- Straudi ist der erste Italiener im Team – Landsmann Fraternali freut sich über den Neuzugang.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dieser Neuzugang soll bei Energie Cottbus auf der rechten Abwehrseite für mehr Optionen sorgen: Der FC Energie hat den italienischen Abwehrspieler Simon Straudi unter Vertrag genommen und am Montag als Neuzugang präsentiert. Der 26-Jährige spielte zuletzt beim bis zum Sommer noch österreichischen Erstligisten SK Austria Klagenfurt und wechselt nun als vereinsloser Akteur nach Cottbus.
In der Pressemitteilung zur Verpflichtung berichtete Trainer Claus-Dieter Wollitz: „Simon war in der zurückliegenden Woche auch schon bei uns im Training, was wir aber bewusst nicht kommuniziert haben.“ Er erklärte: „Auf der rechten Außenbahn hatten wir defensiv nominell nur einen Spieler im Kader, so dass wir uns dort noch breiter aufstellen wollten. Simon hat uns im Training überzeugt und dann sind wir uns schnell einig geworden“, so Wollitz. Bisher war nur Henry Rorig der einzige Rechtsverteidiger – beim 3:0-Auswärtssieg beim SV Waldhof Mannheim hatte er eine starke Leistung abgeliefert.
Über Werder Bremen in die österreichische Bundesliga
Mit Straudi kann man nun auch auf einen möglichen Ausfall von Rorig reagieren. „Simon ist ein sehr interessanter und gestandener Spieler, den wir schon länger auf dem Zettel hatten. Dass er sich hier sofort ein paar Tage vorgestellt hat, hat uns in unserer Meinung, dass er zum Team und zu uns passt, noch bestärkt“, bekräftigte Kaderplaner Maniyel Nergiz.
Simon Straudi wurde in Bruneck (Südtirol) geboren und spielte dort im Nachwuchs des FC Südtirol, ehe der SV Werder Bremen auf den Außenbahnspieler aufmerksam wurde und ihn an die Weser lotste. Bei den Grün-Weißen spielte der 1,76 Meter große Straudi im U19-Team sowie mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord.
Im Sommer 2020 wurde er zum SK Austria Klagenfurt in die österreichische 2. Liga ausgeliehen und kehrte anschließend nach Bremen zurück, wo er in der Zweitligasaison 2021/2022 jedoch zu keinem Einsatz kam. Nach diesem Jahr wechselte Simon Straudi fest nach Klagenfurt in die österreichische Bundesliga und kam bis heute auf 53 Erstligaspiele im Nachbarland.
Mit dem Engagement ist er damit der erste italienische Fußballer in der Profimannschaft des FC Energie, teilte der Drittligist mit. Allerdings ist Straudi nicht der einzige Südtiroler, der zum aktuellen Tross der Cottbuser gehört. Fitnesstrainer Gianluca Fraternali stammt aus Bozen und dürfte sich sicher freuen, nun einen Landsmann an seiner Seite zu haben.
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