Im Stadion der Freundschaft können schon bald wieder mehr Fans die Partien von Regionalligist Energie Cottbus verfolgen. Das berichtet der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb). Demnach arbeitet das Brandenburger Kabinett gerade an einer neuen Corona-Verordnung, die künftig bis zu 20 Prozent der maximalen Kapazität im Stadion erlaubt. Für Energie würde das bedeuten, dass mehr als 4000 Zuschauer im insgesamt rund 22 500 Zuschauer fassenden Stadion der Freundschaft dabei sein könnten. Regierungssprecher Florian Engels bestätigte gegenüber dem rbb, dass ein entsprechender Beschluss in den nächsten Tagen gefasst werden soll. „Die konkrete Zahl ist jedoch abhängig vom jeweiligen Hygienekonzept“, sagte Engels am Donnerstag. Es könne also Hallen oder Stadien geben, die 1000 Plätze oder mehr hätten, sie aber wegen der Hygieneregeln nicht belegen könnten.

Sechswöchige Testphase mit Fans in der Bundesliga

Bislang dürfen nach der aktuell in Brandenburg gültigen Corona-Verordnung vorerst bis zum Jahresende nur maximal 1000 Zuschauer ins Stadion. Die Bundesländer hatten sich am Dienstag vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison aber auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Stadien und Sporthallen geeinigt. In einer sechswöchigen Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität in den Profiligen erlaubt. Für die Regionalliga als Amateurliga gilt die Regelung zwar nicht direkt, aber die Bundesländer können selbst entscheiden, für welche Ligen die neuen Corona-Regeln ebenfalls angewendet werden.