Lok Leipzig: Tomislav Piplica verlängert – viele Abgänge nach verpasstem Aufstieg

Tomislav Piplica bleibt bei Lok Leipzig – der frühere Cottbuser Keeper geht in seine dritte Saison als Torwarttrainer beim Regionalligisten.
Steffen Beyer- 1. FC Lok Leipzig verpasst den Aufstieg, viele Spieler verlassen den Verein.
- Torwarttrainer Tomislav Piplica verlängert Vertrag bis 2026.
- Verdiente Spieler wie Niclas Müller und Zak Paulo Piplica gehen.
- Nachwuchsarbeit von Piplica erfolgreich, vier junge Keeper vermittelt.
- Lok Leipzig plant neuen Anlauf auf den Aufstieg.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer intensiven und sportlich erfolgreichen, aber letztlich enttäuschenden Saison in der Regionalliga Nordost hat der 1. FC Lokomotive Leipzig Konsequenzen gezogen: Gleich eine ganze Reihe von Spielern verlässt den Verein – allen voran mehrere Stammkräfte, die in den vergangenen Jahren das Gesicht der Mannschaft prägten. Immerhin: Eine Identifikationsfigur bleibt. Torwarttrainer Tomislav Piplica hat seinen Vertrag bis 2026 verlängert.
Sportdirektor Toni Wachsmuth spricht von „nicht einfachen Entscheidungen“. Die Mischung aus verpasstem Aufstieg, Veränderungen im Kadergefüge und den Vorgaben zur U23-Regelung zwingt Lok zum Umbruch.
Verdiente Spieler verlassen den 1. FC Lokomotive Leipzig
Verabschiedet wurde unter anderem Torwart Niclas Müller, der seit 2022 das Lok-Tor hütete – und mit einem legendären Kopfballtor im Sachsenpokal 2023 für Gänsehautmomente sorgte. Auch Mittelfeldmotor Zak Paulo Piplica, seit 2020 im Verein, verlässt den Club. Der Kämpfer war Publikumsliebling und Siegtorschütze im Pokal-Halbfinale gegen Zwickau. Theo Ogbidi, pfeilschneller Außenstürmer mit über 100 Einsätzen, geht ebenfalls.
Neben diesen drei Leistungsträgern verlassen acht weitere Spieler die Loksche, darunter Nico Rieger, Abou Ballo, Ryan Adigo und der von Jahn Regensburg ausgeliehene Noel Eichinger. Letzterer hatte mit seinen Toren in der Rückrunde großen Anteil am Leipziger Titelrennen, das am Ende knapp verloren ging.
Ex-Cottbuser Tomislav Piplica bleibt – Nachwuchsarbeit im Fokus
Für etwas Konstanz sorgt Torwarttrainer Tomislav Piplica, der in der Lausitz noch immer Kultstatus genießt. Der frühere Energie-Keeper, seit 2023 bei Lok, verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. „Wir haben als Torwartteam einen sehr guten Job gemacht“, sagt Piplica mit Blick auf 18 Spiele ohne Gegentor. Besonders stolz ist er auf die Nachwuchsarbeit: Gleich vier junge Keeper konnten in Leistungszentren vermittelt werden.
Auch Sportdirektor Wachsmuth lobt die „klare Handschrift“ des Torwarttrainers. Mit der Vertragsverlängerung setzt Lok im Umbruch auf einen bewährten Pfeiler. Dass Piplica nicht nur fachlich, sondern auch emotional zur Lok-Familie gehört, bezweifelt in Leipzig niemand. Für Lok Leipzig beginnt nun die Suche nach einem neuen Gerüst – und der nächste Anlauf auf den Aufstieg.
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