Die Form: Seit der Auftaktniederlage in Cottbus hat Altglienicke nur zwei Spiele verloren und fast schon genauso viele Punkte geholt wie in den beiden kompletten Spielzeiten zuvor (38, 39). Aber: Die zweitbeste Offensive der Liga hat jüngst auch nur zwei von sechs möglichen Punkten gesammelt gegen Rot-Weiß Erfurt (1:1) und Lok Leipzig (2:2).

Der Trainer: Karsten Heine (64) hat Altglienicke im Sommer übernommen und aus dem Abstiegskandidaten der vergangenen zwei Jahre eine Mannschaft gemacht, die von der 3. Liga träumen darf.

Die Ex-Cottbuser: Neben dem Co-Trainer Torsten Mattuschka gibt es fünf weitere Berliner mit FCE-Vergangenheit: Igli Cami (21), Michael Czyborra (22), Rico Steinhauer (26), Lukas Müller (22) und Benjamin Förster (30). Mit acht Treffern ist Förster drittbester Schütze hinter Christian Skoda und Tugay Uzan (je zehn).

Das Besondere: Bis 2007 hat die VSG noch in der Kreisliga gespielt. Das und auch der Umstand, dass man seine Heimspiele im 20 Kilometer entfernten Prenzlauer Berg austragen muss, führt dazu, dass Altglienicke die wenigsten Zuschauer der Liga hat (355 im Schnitt). Hier ist der Spitzenreiter das Schlusslicht.