Energie Cottbus kann nach vier Liga-Spielen ohne Sieg wieder jubeln. In der Fußball-Regionalliga Nordost setzte sich der FCE am Mittwochabend gegen Germania Halberstadt mit 3:1 (1:0) durch. In der Tabelle liegen die Lausitzer jetzt auf Rang fünf.
Die Torschützen vor 2734 Zuschauern im Stadion der Freundschaft: 1:0 Zografakis (38.), 1:1 Heike (55.), 2:1 Hildebrandt (66.), 3:1 Zografakis (78.).

Die Stimmen zum Spiel

Andreas Petersen (Trainer Germania Halberstadt): „Es war zwar eine enge Kiste, aber hinten raus natürlich ein verdienter Sieg für Cottbus. Wir haben gut verteidigt und hatten auch die eine oder andere Konterchance. In der 2. Halbzeit haben wir uns dann durch individuelle Fehler wieder selbst bestraft. Es sieht schon geil aus, was Cottbus spielt. Aber sie haben halt auch viele Punkte liegengelassen.“
Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Man hat gesehen, dass Souveränität und Selbstverständlichkeit im Moment nicht da sind. Trotzdem hatten wir heute einige gute Momente. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg.“
Maximilian Pronichev (Energie Cottbus): „Wir hatten heute viel Ballbesitz. In der 1. Halbzeit haben wir zu wenig Chancen kreiert. Wir hätten das 2:0 machen müssen, dann wäre das Ding vorbei gewesen. Dann kriegen wir wieder ein billiges Tor wie in den letzten Wochen. Im Endeffekt hat die Mannschaft aber ein Zeichen gesetzt und zwei Tore nachgelegt.“
Jonas Hildebrandt (Energie Cottbus): zum Spiel: „Das 1:1 hat für keinen Bruch in unserem Spiel gesorgt. Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Es ist nicht immer nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise, wie wir auf den Platz gehen und auf dem Platz stehen. Wir müssen uns das Selbstbewusstsein aus der Hinrunde zurückholen – mit einfachen Aktionen und Zusammenhalt.“
Tobias Eisenhuth (Energie Cottbus): „Grundsätzlich haben wir auf jeden Fall verdient gewonnen. Nach dem 1:1 war kurz wieder der Schlendrian drin, aber über die 90 Minuten gesehen, war es definitiv verdient, denn wir haben eine gute Reaktion gezeigt. Jetzt müssen wir da weitermachen.“