Fußball-Regionalligist FC Energie Cottbus hat sich von homofeindlichen und gewaltverherrlichenden Bannern distanziert, die nach Angaben des Vereins beim Landespokal-Halbfinale gegen den SV Babelsberg 03 im Fanblock der Lausitzer gezeigt wurden.
Zuschauer im Block H der Nordwand hätten es zum wiederholten Male geschafft, „durch ihr Handeln unserem Verein nachhaltig zu schaden“, hieß es am Donnerstag auf der Internetseite des Vereins. „Ihnen scheinen weder Tragweite noch Folgen ihres Handels und der damit verbundene Imageschaden für unseren Verein weder bewusst noch relevant zu sein.“

Energie Cottbus bezieht Stellung

Diese Banner seien beim Verein nicht angemeldet und auch nicht genehmigt worden. „Der FC Energie verurteilt die gezeigten Botschaften und distanziert sich entschieden von jeglichen Formen von Diskriminierung, Homophobie und Gewalt“, hieß es in der Mitteilung.
Energie Cottbus hatte das Spiel am Samstag mit 2:0 gewonnen und war ins Pokalfinale eingezogen. Dort trifft der FCE am 21. Mai in Luckenwalde auf den VfB Krieschow.
In der Mitteilung von Energie Cottbus heißt es weiter: „Im Rahmen der Sicherheitsberatung wurden die Vorkommnisse mit allen am Spieltagsablauf beteiligten Netzwerkpartnern ausgewertet sowie Maßnahmen und Mittel besprochen, um gemeinschaftlich solche Vorgänge künftig verhindern zu können. Weiterhin setzt der FC Energie im Rahmen der Fanarbeit auf Kommunikation und Dialog mit seinen Anhängern und wird in den kommenden Tagen proaktiv in Gespräche gehen.“