In den zurückliegenden Tagen haben mehrere Spieler des FC Energie Cottbus Angebote zur Spielmanipulation für die Partie im AOK-Landespokal Brandenburg beim Ludwigsfelder FC erhalten. Das gibt der Verein eine Stunde vor Anpfiff auf seiner Webseite bekannt. Offenbar seien hohe Geldsummen geboten worden, wenn das Spiel einen bestimmten Verlauf bekommen würde. Nach Rundschau-Informationen wurden die Cottbuser Profis dabei über die sozialen Netzwerke gezielt angesprochen.
Wie der FCE weiter mitteilt, haben die betroffenen Spieler diese dubiosen Angebote unverzüglich dem Verein mitgeteilt. Energie Cottbus hat nach eigenen Angaben den Fußballlandesverband Brandenburg darüber in Kenntnis gesetzt und macht nun den Vorgang in Absprache mit dem Verband sowie dem Ludwigsfelder FC öffentlich.
FCE-Sportchef Maximilian Zimmer erklärte direkt vor der Partie im Ludwigsfelder Waldstadion: „Wir sind sehr froh, dass sich die betroffenen Spieler sofort bei uns gemeldet haben. Wir wollen das Thema auch so öffentlich behandeln, um keinerlei Verdacht oder Spekulationen aufkommen zu lassen. Vor dem Spiel haben wir in der Kabine noch einmal mit der Mannschaft gesprochen. Für uns ist das Thema damit abgehakt, es soll uns in dem Spiel nicht belasten.“ Die Rundschau berichtet im Liveticker aus Ludwigsfelde und informiert dort auch über alle Entwicklungen rund um diesen Manipulationsskandal.

Energie Cottbus distanziert sich von Spielmanipulation

Weiter heißt es auf der Vereins-Webseite: „Der FC Energie distanziert sich entschieden von jedweder Art von Spielmanipulation“. Darüber hinaus macht der Verein deutlich, dass den entsprechenden Ermittlungsbehörden sämtliche Informationen zu strafrechtlichen Verfolgung zur Verfügung gestellt werden.
Wie vielen Spielern solche Angebote unterbreitet wurden und um welche Spieler es sich genau handelt, darüber liegen aktuell keine Informationen vor.