Jetzt ist es amtlich, der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) teilte am Montagabend mit, dass die Saison 2019/20 ohne weiteren Spielbetrieb beendet wird. Das hatte sich schon abgezeichnet, FLB-Geschäftsführerin Anne Engel hatte gegenüber der Rundschau eine nahende Entscheidung angekündigt. Am Montag hatte der FLB-Vorstand eine Vorstandskonferenz. Danach wurde das Ergebnis mitgeteilt.
Wichtigste Entscheidung dabei: Es gibt keine Absteiger in allen Ligen. Die Aufsteiger indes werden nach der Quotientenregelung ermittelt. Das ist jenes so genannte Norwegen-Modell, das offenbar auch in der Regionalliga Nordost angewendet werden soll. Nutznießer davon wäre Lok Leipzig – Energie Cottbus und der aktuelle Spitzenreiter VSG Altglienicke kündigten dagegen schon rechtliche Schritte an.

Grün-Weiß Lübben kann weiter auf Landespokal hoffen

Die Pokalwettbewerbe sollen soweit möglich zu Ende gespielt werden, gegebenenfalls auch nach dem 30. Juni 2020. Damit kann Grün-Weiß Lübben weiter auf das Halbfinale gegen den Regionalligisten SV Babelsberg hoffen.
Wie geht es im Liga-Betrieb weiter? Dazu würden die Vereine von den jeweiligen spielleitenden Stellen demnächst informiert werden, hieß es von Seiten des FLB. Die Rahmenbedingungen stünden schon fest, so die Mitteilung. Dies ist durchaus ein Fingerzeig für Regionalligist Energie Cottbus. Nach Rundschau-Informationen waren nämlich gerade diese Rahmenbedingungen in den vergangenen Wochen sehr von den Entscheidungen des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) abhängig gemacht worden.

Fingerzeig für Energie Cottbus