Fußball Bundesliga: Torjäger Nils Petersen hört auf – und dankt dem FC Energie Cottbus

Am Saisonende ist für Nils Petersen in der Fußball-Bundesliga Schluss. Der 34-Jährige verkündet sein Karriere-Ende und bedankt sich auch beim FC Energie Cottbus. Dort hat er als junger Stürmer einst Geschichte geschrieben.
Tom Weller/dpaNils Petersen, ehemaliger Angreifer von Energie Cottbus und Rekord-Joker der Fußball-Bundesliga beendet zum Saisonende seine Karriere. Das teilte der 34-Jährige am Mittwoch via Instagram mit. Petersen schreibt dort: „Nach knapp 16 Jahren Profifußball hänge ich die Schuhe nach Saisonende schweren Herzens an den Nagel. Danke schon jetzt an alle, die meinen Weg begleitet, mir Woche für Woche Glück gewünscht, nach Siegen gratuliert und mich nach Niederlagen getröstet haben.“
Petersen bedankt sich zudem explizit bei allen Vereinen, in denen er aktiv war. Dazu zählte auch der FC Energie Cottbus – dort schaffte er 2009 den Durchbruch.
Nils Petersen bei Instagram
Petersens Karriere hatte bei Germania Halberstadt und beim FC Carl Zeiss Jena begonnen, bevor er 2009 zum FC Energie Cottbus wechselte. Dort avancierte er schnell zum Leistungsträger und erzielte in 43 Spielen 15 Tore.
Petersen verewigte sich auch in der FCE-Geschichte: In der Saison 2010/11 gelangen ihm 25 Tore in 33 Spielen und er wurde Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Dieser Erfolg führte dazu, dass er im Sommer 2011 zum FC Bayern München wechselte.
Bei den Bayern hatte Petersen es schwer, sich durchzusetzen, und so wechselte er bereits ein Jahr später zum SV Werder Bremen. Auch hier konnte er nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen und wechselte schließlich 2015 zum SC Freiburg.
Nils Petersen brachte Energie Cottbus viel Geld
Dort fand Petersen zu alter Stärke zurück – und schrieb Bundesliga-Geschichte: Petersen ist der Rekord-Joker in der deutschen Fußball-Bundesliga. In seiner Karriere hat er insgesamt 33 Tore als Einwechselspieler erzielt – mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte der Liga. In der Saison 2017/2018 erzielte Petersen alleine neun Tore als Einwechselspieler und brach damit den bisherigen Rekord von Paco Alcacer.
In der Lausitz bleibt seine Zeit beim FC Energie unvergessen. Unter Trainer Claus-Dieter Wollitz konnte Petersen erstmals zeigen, dass er ein echter Torjäger ist. Sein Wechsel zu den Bayern war damals eine große Ehre für die Lausitzer, zudem kassierte der FCE eine Ablösesumme von 2,8 Millionen Euro.
Und wie geht es nun mit Petersen weiter? Der 34-Jährige schreibt: „Alles, was ein Ende hat, hatte auch mal einen Anfang. Und ein neuer Anfang ist nicht gleich das Ende. Ihr hört von mir. Versprochen.“
