Das ist eine gute Nachricht für Energie Cottbus: Maximilian Philipp von Borussia Dortmund steht vor einem möglichen Wechsel nach Russland. Wie Sky berichtet, verhandelt Dynamo Moskau mit dem BVB über einen Wechsel des 25 Jahre alten Offensivspielers. Sollte das tatsächlich von statten gehen, bekommt Energie einen Teil der Ablösesumme ab.

Fifa schreibt Beteiligung der früheren Clubs vor

Laut Fifa-Reglement müssen die früheren Vereine eines Spielers bei einem internationalen Transfer beteiligt werden. Jedem Club, den der Spieler im Alter bis zu 23 Jahren durchlaufen hat, stehen pro Spielzeit 0,5 Prozent der Ablöse zu.

Maximilian Philipp war am 1. Juli 2011 als 17-Jähriger von Tennis Borussia Berlin zum FC Energie gekommen. Nach anderthalb Spielzeiten im Cottbuser Nachwuchs wechselte der Angreifer am 1. Januar 2013 zum SC Freiburg.

Energie stünden damit rechnerisch 0,75 Prozent der Ablösesumme zu. Sollte Borussia Dortmund tatsächlich die geforderten 20 Millionen Euro von einem ausländischen Club erhalten, würde Energie dann mit 150 000 Euro beteiligt werden müssen. Für den finanziell weiterhin auf wackligen Füßen stehenden Regionalligisten wäre das eine beträchtliche Summe. Noch ist der Transfer nicht klar, und es gibt auch Mitbewerber aus Deutschland: Eintracht Frankfurt und VfL Wolfsburg gelten als Interessenten. Schlecht für Energie Cottbus: Bei einem Wechsel innerhalb Deutschlands gilt die Fifa-Regel nicht.

„Philipp-Millionen“ haben Energie geholfen

Philipp hatte dem FCE schon einmal etwa zwei Millionen Euro in die Kasse gespielt. Diese „Philipp-Millionen“ waren 2017 wichtig, um eine positive Geschäftsbilanz ziehen zu können. Energie bekam knapp zehn Prozent der Ablöse beim Wechsel des früheren Cottbusers vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund. Die soll dem Vernehmen nach 15 Millionen Euro plus eine mögliche Erfolgsprämie in Höhe von fünf Millionen Euro betragen haben. Die entsprechende Klausel hatte sich Energie festschreiben lassen, als Philipp im Winter 2013 von Cottbus nach Freiburg wechselte.

Anmerkung der Redaktion: Der Artikel wurde nachträglich geändert. Vorher waren wir von einer anderen, geringeren Beteiligung ausgegange.