Aus sportlichen Gründen hatte Energie-Trainer Vasile Miriuta den 26-Jährigen nach seinem Amtsantritt aus dem Training der Profis verbannt und deutlich gemacht, dass er nicht mit dem Angreifer plant. Energies Sportlicher Leiter Roland Benschneider erklärte am Dienstag gegenüber der RUNDSCHAU: "Der Wechsel nach Krieschow steht fest." Demnach geht Hebler, dessen Vertrag im Sommer ohnehin ausgelaufen wäre, ablösefrei zum VfB.

Statt auf Einsätze in der 3. Liga zu hoffen, greift Hebler nun also künftig drei Klassen tief beim Tabellen-12. Krieschow in der Brandenburgliga an. Hebler kommt mit guten Werten. Für die Energie-Reserve hat er in dieser Saison in elf Spielen acht Tore gemacht. In der 3. Liga kam er indes in diesem Spieljahr nur auf zwei Kurzeinsätze - dabei hatte Hebler in der Vorbereitung mit vielen Toren auf sich aufmerksam gemacht.

Beim Brandenburgliga-Aufsteiger VfB fehlt zwar noch das entscheidende Fax vom FCE. Allerdings kann man sich jetzt schon auf einen erfahrenen Torjäger freuen, der auch schon bei Holstein Kiel gespielt hat. Hebler kommt aus der Jugend von Blau-Weiß Straupitz, war dann beim SV Werben, bei Energie Cottbus und dem BFC Dynamo.

Im Männerbereich war erst wieder nach Werben zurückgekehrt, wo er mit einer großen Trefferquote auf sich aufmerksam machte . Deshalb holte ihn Energie-Nachwuchsleiter Detlef Ullrich wieder zurück zum FCE. Nun geht Hebler also wieder den Schritt zurück.

Er ist der zweite Abgang beim FCE in der Winterpause. Zuvor hatten die Lausitzer bereits Nikolas Ledgerwood verabschiedet. Dessen Vertrag war aufgelöst worden - der Kanadier geht zurück in seine Heimat.