Energie Cottbus – Wiesbaden
: FCE mit guten Erinnerungen an Schiedsrichter Nouhoum

Schiedsrichter Assad Nouhoum pfeift das Spiel von Energie Cottbus gegen Wehen Wiesbaden in der 3. Liga. Im Dezember 2024 gewann der FCE unter seiner Leitung.
Von
Brian Schmidt
Cottbus
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3 . Liga - 2024/2025 - SV Waldhof Mannheim vs. FC Energie Cottbus: Mannheim, Deutschland 07. Dezember 2024:
3 . Liga - 2024/2025 - SV Waldhof Mannheim vs. FC Energie Cottbus

Im Bild: Mitte Schiedsrichter Assad Nouhoum


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Schiedsrichter Assad Nouhoum pfiff den FC Energie Cottbus zuletzt beim Auswärtsspiel gegen den SV Waldhof Mannheim im vergangenen Dezember. Das Spiel endete mit einem Auswärtssieg.

Fotostand / Weiland
  • Assad Nouhoum leitet das Spiel Energie Cottbus gegen Wiesbaden; FCE gewann unter ihm im Dezember 2024.
  • Nouhoum pfiff zuletzt Cottbus' 1:0-Sieg bei Waldhof Mannheim, was zu Unmut bei Mannheim führte.
  • Nouhoum hat diese Saison 10 Drittligaspiele geleitet; 54 Gelbe Karten, 1 Gelb-Rote Karte.
  • Geboren 1994 in Fürstenfeldbruck, stammt Nouhoum aus einer togolesischen Familie und ist Ingenieur.
  • Er war in der Bayernliga aktiv, beendete 2017 seine Spielerkarriere für die Schiedsrichterlaufbahn.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beim Spiel zwischen Energie Cottbus und dem SV Wehen Wiesbaden in der 3. Liga pfeift mit Assad Nouhoum ein Schiedsrichter, der in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt hat. Energie-Fans dürften gute Erinnerungen an den 30-Jährigen haben, schließlich konnte erst im Dezember ein Spiel unter seiner Leitung gewonnen werden. Der damalige Gegner SV Waldhof Mannheim hingegen war entzürnt.

„Das Ergebnis ist unfassbar enttäuschend, wir wurden wieder beschissen. Ich habe eine Pflicht gegenüber dem Verein und werde diese Fehlentscheidungen nicht mehr akzeptieren“, sagte Waldhof-Sportchef Anthony Loviso nach der damaligen Niederlage. Am Ende fehlte ein Treffer für einen Punktgewinn.

Schiedsrichter Assad Nouhoum – die Bilanz bei Energie Cottbus

Im Auswärtsspiel am 7. Dezember des vergangenen Jahres beim SV Waldhof Mannheim pfiff Assad Nouhoum das erste Mal ein Spiel mit Beteiligung des FC Energie Cottbus. Der FCE konnte am Ende einen 1:0-Auswärtssieg feiern, doch der SV Waldhof Mannheim fühlte sich wegen einer schwer aufzulösenden Abseitssituation betrogen.

Schiedsrichter Assad Nouhoum – die Bilanz der Saison 2024/25

Insgesamt hat der Schiedsrichter diese Saison bereits zehn Drittligaspiele geleitet und dabei oft zu den Karten gegriffen: Insgesamt 54 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte zeigte Nouhoum. Zudem pfiff er eine Erstrundenpartie im DFB-Pokal (1x Gelb) und vier Spiele in der Regionalliga Bayern (14x Gelb, 1x Gelb-Rot, 1x Rot). Zuletzt leitete er am 20. Spieltag das Spiel von Dynamo Dresden gegen Viktoria Köln, welches die Kölner für sich entscheiden konnten.

Schiedsrichter Assad Nouhoum – Herkunft und Beruf

Geboren wurde Assad Nouhoum 1994 im bayrischen Fürstenfeldbruck, er studierte später in München Ingenieurswissenschaften und arbeitet mittlerweile als Ingenieur. Seine Eltern stammen aus dem westafrikanischen Togo. „Rassismus habe ich immer wieder erfahren“, erzählte der Unparteiische 2023 der Süddeutschen Zeitung. Die Zeitung stellt heraus, dass Nouhoum „ein bestechend klares Hochdeutsch“ spreche – für einen gebürtigen Bayern keine Selbstverständlichkeit.

Selbst ließ sich Nouhoum von den Anfeindungen nicht aufhalten und marschierte geradezu durch die Ligen. 2009 fing er als Schiedsrichter ganz unten in der Kreisliga an und landete bereits 2018 in der sechstklassigen Landesliga Bayern. Der Aufstieg ging immer weiter, bis 2022 das Drittligadebüt folgte und 2023 sogar das unfreiwillige Zweitligadebüt, als er nach einer Verletzung des Hauptschiedsrichters einsprang.

Schiedsrichter Assad Nouhoum – die Karriere als Spieler

Bei seinem Aufstieg half Nouhoum, dass er als Fußballer selbst bis zur fünftklassigen Bayernliga – dem Äquivalent zur NOFV-Oberliga – aktiv war. Dort absolvierte er acht Spiele und 47 weitere in der Landesliga Bayern. Fußballerisch ausgebildet wurde er in der Jugend des heutigen Bundesligisten FC Augsburg.

„Ich profitiere maximal von meiner früheren Spielerkarriere“, sagte er im Interview mit dem bayrischen Fußballverband. „Deswegen habe ich aus meiner Sicht schon ein sehr gutes Spielverständnis und es gibt mir auch Selbstsicherheit in meiner Spielleitung.“ 2017 beendete er aber seine Spielerlaufbahn, um sich auf die Arbeit als Schiedsrichter zu konzentrieren.

Energie Cottbus – der Spielplan in der 3. Liga 2024/25