Energie Cottbus: Wollitz sieht Abseits-Tor – so wertet Schiri-Experte Rafati

Babak Rafati, hier bei der Baller League im Einsatz, analysiert die strittigen Szenen in der 3. Liga. Beim Spiel Borussia Dortmund II gegen Energie Cottbus hat er eine Situation allerdings nicht auf dem Schirm.
Bahho Kara/Eibner- Energie Cottbus Trainer Wollitz beklagt Abseits-Tor gegen Borussia Dortmund II.
- Schiri-Experte Rafati bestätigt korrekte Entscheidung: Besong war nicht im Abseits.
- Spannende Szene: Copado von Dortmunds Hüning gehindert, kein Elfmeter gepfiffen.
- Dortmund siegt 4:1; Lührs trifft zum zweiten Tor.
- Wollitz äußert sich nicht zu Schiedsrichterin Michel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der deftigen Niederlage von Energie Cottbus bei Borussia Dortmund II (1:4) in der 3. Liga hatte FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz am Sonntag im Stadion Rote Erde Redebedarf mit Schiedsrichterin Fabienne Michel. Ob er mit der 30-Jährigen dabei auch über das dritte Cottbuser Gegentor gesprochen hat, war nicht zu erfahren. Wollitz stand am Sonntag für eine Stellungnahme gegenüber der Redaktion nicht bereit.
Bei Magentasport hatte der 59-Jährige allerdings erklärt: „Das 0:3 ist für mich das i-Tüpfelchen. Das ist für mich Abseits, 100 Prozent Abseits.“ BVB-Jungprofi Kjell Wätjen hatt Julien Duranville steil geschickt, FCE-Verteidiger Dennis Slamar kam nicht hinterher. Am Lupfer von Duranville war Energie-Torhüter Elias Bethke noch mit den Fingerspitzen dran, aber der Ball landete vor den Füßen von Dortmunds Angreifer Paul Besong. Der 24-Jährige war durchgelaufen, stand er bei der Ballabgabe im Abseits?
Mögliches Foulspiel an Lucas Copado?
Schiedsrichter-Experte Babak Rafati erklärt dazu in seiner Kolumne bei Liga3-online: „Nach einem Heber von Duranville kann der Keeper den Ball nur etwas ablenken, aber nicht mehr verhindern, dass der Ball zum nächsten Angreifer Besong kommt und dieser den Ball im Tor unterbringen kann. Zum Zeitpunkt des Hebers von Duranville steht Mitspieler Besong hinter dem Ball, sodass keine Abseitsposition vorliegt. Somit liegt eine richtige Entscheidung vor, das Tor anzuerkennen.“
Es war die einzige Szene, die Rafati bei seinem Spieltagsüberblick aus dem Spiel in Dortmund analysierte. Spannend wäre seine Meinung aber auch zur Situation in der 37. Minute im Dortmunder Strafraum gewesen. Dort wurde Lucas Copado von Dortmunds Abwehrspieler Ben Hüning rustikal am Torschuss gehindert. Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichterin Fabienne Michel (Gau-Odernheim/ Rheinland-Pfalz) blieb aus. Im Gegenzug entstand der Eckball, den Yannik Lührs zum vorentscheidenden zweiten Treffer (38.) für die BVB-Reserve nutzte.
