Energie Cottbus
: Warum Eduard Geyer beim Jubiläumsspiel am 50. Geburtstag meckert

Energie Cottbus feiert seinen 60. Vereinsgeburtstag. Die Fans planen eine große Choreografie. Auch vor zehn Jahren wurde gefeiert – so lief das Jubiläumsspiel im Jahr 2016.
Von
Frank Noack
Cottbus
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Energie Cottbus feierte mit einer großen Choreografie am 31. Januar 2016 den 50. Vereinsgeburtstag. Spotlich lief das Spiel nicht wie gewünscht - fand auch Trainerlegende Eduard Geyer (kleines Bild).

Energie Cottbus feierte mit einer großen Choreografie am 31. Januar 2016 den 50. Vereinsgeburtstag. Sportlich lief das Spiel nicht wie gewünscht - fand auch Trainerlegende Eduard Geyer als Zuschauer auf der Trbüne (kleines Bild).

Johannes Koziol/Imago, Jörg-Florian Eisele/dpa
  • Energie Cottbus feiert den 60. Vereinsgeburtstag gegen TSG Hoffenheim II, Anstoß 14 Uhr.
  • Fans planen eine größere, sicherere Choreografie im Leag Energie Stadion.
  • 2016 zum 50. gab es ein 0:0 gegen Fortuna Köln vor 12.655 Zuschauern.
  • Eduard Geyer kritisierte damals die erste Halbzeit scharf; Miriuta war Trainer.
  • 2016 überschatteten Verletzte durch Pyrotechnik die Feier; Debüt von Sergi Arimany.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Energie Cottbus feiert am Samstag beim Jubiläumsspiel gegen die TSG Hoffenheim II seinen 60. Vereinsgeburtstag. Die Fans haben eine große Choreografie vorbereitet. Anstoß ist um 14 Uhr im Leag Energie Cottbus.

Beim 50. Vereinsgeburtstag vor zehn Jahren gab es ebenfalls eine Heimpartie in der 3. Liga. Das Jubiläums-Heimspiel gegen Fortuna Köln am 31. Januar 2016 verlief zumindest aus sportlicher Sicht nicht wirklich zufriedenstellen. Es gab ein torloses Remis vor 12.655 Zuschauern.

Trainer von Energie Cottbus war Vasile Miriuta. Immerhin: Mit dem 0:0 gegen Fortuna Köln baute Miruta damals seine Serie von Spielen ohne Niederlage auf zwölf Partien aus. Energie Cottbus lag Ende Januar auf Tabellenplatz 15, stieg am Ende der Saison 2015/16 aber erstmals aus der 3. Liga in die Regionalliga Nordost ab. Für Vereins-Ikone Miruta war im April vorzeitig Schluss. Auch Claus-Dieter Wollitz konnte als neuer Cheftrainer den Absturz in die Viertklassigkeit nicht mehr verhindern.

In sportlicher Hinsicht riss das Jubiläumsspiel die Zuschauer im damaligen Stadion der Freundschaft  nicht von den Sitzen. Die Gastgeber konnten sich kaum Chancen erarbeiten. „Heute müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, sagte Vasile Miriuta anschließend. Deutlich kritischer fiel die Analyse von Eduard Geyer als Zuschauer auf der Tribüne aus. „In der ersten Halbzeit habe ich gedacht: Schlechter kann man gar nicht spielen“, moserte die Trainerlegende.

Wer spielte damals für Energie Cottbus? Der ausgeliehene Spanier Sergi Arimany feierte in den letzten 13 Minuten sein Debüt im rot-weißen Trikot. Torgefahr konnte aber auch er nicht ausstrahlen.

Mit dieser Mannschaft spielte Energie Cottbus am 31. Januar 2016 gegen Fortuna Köln: Renno – Cretu, Schorch, Möhrle, Szarka – Hübener, Zeitz – Bouziane (54. Michel), Kaufmann – P. Breitkreuz (78. Arimany), Sukuta-Pasu (88. Lungu).

Cottbus, 31.01.2016 / Fussball / 3.Liga / 2015/16 / 
FC Energie Cottbus / SC Fortuna K?ln /  
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So feierte Energie Cottbus den 50. Vereinsgeburtstag: Bei der großen Choreografie auf der Osttribüne wurden bewegende Momente aus der Vereinsgeschichte gezeigt.

Ottmar Winter

Mangels Tore auf dem Rasen sorgten die Fans auf den Rängen mit ihrer mehrteiligen Choreografie für den emotionalen Höhepunkt am 50. Vereinsgeburtstag. Wegen der großen Choreografie auf der Osttribüne begann die Partie mit einigen Minuten Verspätung. Gezeigt wurden mit mehreren Motiven unter anderem bewegende Momente in der Vereinsgeschichte. Zudem trugen die Fans rot-weiße Ponchos in den Vereinsfarben und formten das FCE-Motto: „Wir“.

Choreografie zum 60. Vereinsgeburtstag vom FCE soll größer werden

Überschattet wurden die Feierlichkeiten durch mehrere Verletzte aufgrund von Pyrotechnik. „Es ist nicht nur schade und bedauerlich, dass die überragende Choreografie vor Spielbeginn in der zweiten Halbzeit durch den verantwortungslosen Einsatz von Pyrotechnik überschattet wurde. Sondern eine Katastrophe“, kritisierte der damalige Geschäftsführer Normen Kothe. Einige Anhänger hatten im Oberrang Pyrotechnik gezündet, brennende Überreste tropften auf die unteren Tribünen. Dabei wurden nach Vereinsangaben mehrere Personen verletzt.

Zum 60. Vereinsgeburtstag soll die Choreografie erstens sicherer und zweitens noch größer ausfallen und sich über weitere Tribünen im Leag Energie Stadion ziehen. „Ich kann echt sagen, dass das einmalig ist, was am Samstag kurz vor Spielbeginn gezeigt wird“, berichtet Vereinspräsident Sebastian Lemke voller Vorfreude. Auch die FCE-Profis waren an den Vorbereitungen der Choreografie beteiligt. Zudem soll es gegen die TSG Hoffenheim II natürlich sportlich besser laufen als vor zehn Jahren gegen Fortuna Köln.

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