Energie Cottbus: Vorteil für FCE im Aufstiegskampf? Hansa Rostock Spiel erneut verlegt

Jürgen Wehlend ist Vorstandsvorsitzender von Hansa Rostock.
Bernd Wüstneck/dpa- DFB verlegt Hansa Rostocks Nachholspiel gegen Unterhaching auf den 7. Mai.
- Hansa Rostock kämpft um Platz drei in der 3. Liga; sieben Punkte hinter Energie Cottbus.
- Hansa Rostock hat nur drei Tage Pause zwischen Nachholspiel und Derby gegen Cottbus.
- Spielverlegung vermindert Belastung durch zusätzliche Spiele und lange Fahrten.
- Schiedsgerichtsverfahren zur Bewertung des Spiels läuft noch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Nachholspiel von Hansa Rostock bei der SpVgg Unterhaching kann entscheidenden Einfluss auf den Aufstiegskampf in der 3. Liga nehmen. Sollte Rostock in Unterhaching gewinnen, wäre Hansa wieder mittendrin im Kampf um den Relegationsrang drei.
Vier Spieltage vor Schluss liegt Hansa Rostock als Tabellensechster sieben Punkte hinter Energie Cottbus auf Platz drei. Am vorletzten Spieltag treffen beide Ostclubs dann in Rostock aufeinander.
Am Donnerstag gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt, dass das ursprünglich für Dienstag (29. April) vorgesehene Nachholspiel von Hansa Rostock in Unterhaching um eine Woche auf Mittwoch (7. Mai) verlegt worden ist. Ein kleiner Vorteil für Energie Cottbus? Denn: Zwischen Nachholspiel in Unterhaching und Ostderby gegen den FCE hat Hansa Rostock jetzt nur noch drei Tage Pause. Inzwischen hat auch der Kartenvorverkauf für FCE-Fans begonnen.
Energie Cottbus spielt bei Hansa Rostock
Allerdings erfolgt die Verlegung des Spiels in Unterhaching auf ausdrücklichen Wunsch von Hansa Rostock. Die Norddeutschen hatten auf diese Verlegung gedrängt, weil sie am 1. Mai im Landespokal beim FC Schönberg spielen. Durch die Verlegung bleibt Hansa Rostock eine Terminhatz mit drei Auswärtsspielen in einer Woche erspart. Das Team hätte insgesamt rund 2500 Kilometer im Bus zurücklegen müssen.
„In kooperativen Gesprächen mit dem DFB haben wir eine gemeinsame Lösung zugunsten der Gesundheit unserer Spieler sowie eines fairen Wettbewerbs in der Liga gefunden“, erklärte Jürgen Wehlend, Vorstandsvorsitzender von Hansa Rostock.
Allerdings läuft weiter ein Schiedsgerichtsverfahren zwischen Hansa Rostock und dem DFB. Weil die ursprünglich für den 2. März abgesagte Partie in Unterhaching wegen einer kurzfristigen Sperrung des Stadions nicht ausgetragen werden konnte, fordert Rostock eine 2:0-Wertung zu seinen Gunsten. Die entsprechende Verwaltungsbeschwerde war vom DFB-Bundesgericht abgewiesen worden. Daraufhin hatte Hansa Rostock mit dem Ständigen Schiedsgericht die nächste Instanz angerufen. Die Entscheidung steht noch aus. Es ist also offen, ob das Nachholspiel in Unterhaching überhaupt ausgetragen wird.

