Energie Cottbus: Von Bittencourt bis Beier - diese FCE-Elf wird (leider) nie spielen

Maximilian Beier (Mitte) spielt derzeit mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in den USA. Ebenfalls bei Energie Cottbus ausgebildet wurden: Leonardo Bittencourt (links oben), Kevin Schade (links unten), Tim Kleindiest (rechts oben) und Paul Jaeckel (rechts unten).
Imago- Energie Cottbus formte viele Talente – eine starke Elf ließe sich aus Ex-Nachwuchs bilden.
- Rückkehrer Leonardo Bittencourt steht im Fokus, ebenso Nationalspieler wie Maximilian Beier.
- Im Tor ragen Julian Krahl und Avdo Spahic heraus, Elias Bethke wechselte zu Dynamo Dresden.
- In der Abwehr: Paul Jaeckel mit Bundesliga- und Europacup-Erfahrung, dazu Malte Karbstein.
- Überraschung im Mittelfeld: Frederik Schmahl stieg mit der SV Elversberg in die Bundesliga auf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Leonardo Bittencourt ist zurück bei Energie Cottbus. Seine Rückkehr lenkt den Blick auf eine spannende Frage: Welche früheren FCE-Talente spielen heute noch im Profifußball und könnten – zumindest theoretisch – ebenfalls zurückkehren?
Die Auswahl ist prominent. Von Leonardo Bittencourt bis Maximilian Beier: Aus den ehemaligen Nachwuchskickern von Energie Cottbus ließe sich eine Elf formen, die Namen aus der Nationalmannschaft sowie Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga vereint. Einen Namen dürften dagegen nicht so viele Fans auf dem Schirm haben.
Torhüter bei Energie
Julian Krahl (26 Jahre, 1. FC Kaiserslautern) kommt aus Forst und spielte von 2009 bis 2014 im Nachwuchs von Energie Cottbus, bevor er zu RB Leipzig wechselte. Nach Stationen bei Leipzig, Viktoria Berlin und dem 1. FC Köln II fand der Torhüter beim 1. FC Kaiserslautern dauerhaft den Weg in den Profifußball. Dort hat sich Krahl in der 2. Bundesliga etabliert; zudem bestritt er ein Länderspiel für die deutsche U19. Aktuell steht er beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag. Marktwert laut transfermarkt.de: 1 Million Euro.
Ersatzbank Torhüter bei Energie
Elias Bethke (23 Jahre) ist in Nauen geboren und kam 2016 zu Energie Cottbus, wo er sich vom Nachwuchstorwart zum Profi entwickelte. Beim FCE wurde er zur Nummer eins, sammelte reichlich Spielpraxis und empfahl sich damit für den nächsten Schritt. Im Januar 2026 wechselte Bethke zu Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga. Marktwert: 600.000 Euro.
Toni Stahl (26 Jahre, 1. FC Schweinfurt) stammt aus Cottbus und wurde im Nachwuchs von Energie Cottbus ausgebildet. Nach weiteren Jugendstationen bei RB Leipzig und dem FC Fulham kehrte er zum FCE zurück und spielte dort später auch im Männerbereich, ehe er 2022 zu Hannover 96 wechselte. Über Hannover 96 II führte ihn sein Weg zum 1. FC Schweinfurt 05 in die 3. Liga; zudem kam Stahl einmal für die deutsche U18 zum Einsatz. Aktuell steht er beim 1. FC Schweinfurt 05 unter Vertrag. Marktwert: 150.000 Euro.
Avdo Spahic (29 Jahre, 1. FC Kaiserslautern) wurde in Berlin geboren und spielte von 2014 bis 2019 bei Energie Cottbus, zunächst im Nachwuchs und anschließend im Profikader. Beim FCE wurde der Torhüter später Profi, ehe er 2019 zum 1. FC Kaiserslautern ging und mit den Pfälzern den Aufstieg in die 2. Bundesliga erlebte. Für Bosnien-Herzegowina absolvierte Spahic ein Länderspiel in der U19. Marktwert: 175.000 Euro.
Abwehr bei Energie Cottbus
Malte Karbstein (28 Jahre, Jahn Regensburg): Der in Neuruppin geborene Innenverteidiger wurde von 2011 bis 2018 bei Energie Cottbus ausgebildet und schaffte auch den Sprung in den Profifußball. Nach dem Aufstieg mit dem FCE in die 3. Liga wechselte er zu Werder Bremen II und spielte anschließend für Kickers Offenbach, Waldhof Mannheim und Jahn Regensburg. Karbstein kann bislang auf 76 Einsätze in der 3. Liga verweisen und gehört damit zu den erfahrenen Defensivspielern auf diesem Niveau. Marktwert: 250.000 Euro.
Paul Jaeckel (27 Jahre, Preußen Münster): Der in Eisenhüttenstadt geborene Innenverteidiger spielte von 2011 bis 2014 im Nachwuchs von Energie Cottbus, bevor er zum VfL Wolfsburg wechselte. Über die SpVgg Greuther Fürth schaffte er den Sprung in den Profifußball und absolvierte bislang 49 Bundesliga- sowie 112 Zweitliga-Spiele. Mit dem 1. FC Union Berlin sammelte er zudem Erfahrungen in der Champions League, Europa League und Conference League. Der frühere deutsche U21-Nationalspieler wurde 2021 U21-Europameister und steht seit 2025 bei Preußen Münster unter Vertrag. Marktwert: 900.000 Euro.
Leon Schneider (25 Jahre, Arminia Bielefeld): Der in Eisenhüttenstadt geborene Innenverteidiger spielte von 2013 bis 2019 im Nachwuchs und später auch im Profibereich von Energie Cottbus. Nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln II sammelte er weitere Erfahrungen beim KFC Uerdingen und den Würzburger Kickers, ehe er sich bei Arminia Bielefeld etablierte. In seiner Karriere kommt der ehemalige deutsche U19-Nationalspieler auf bislang 64 Einsätze in der 3. Liga und feierte 2025 mit der Arminia die Meisterschaft sowie den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Aktuell steht Schneider weiterhin bei Arminia Bielefeld unter Vertrag. Sein Marktwert beträgt laut Transfermarkt.de derzeit 600.000 Euro.
Lennart Czyborra (27 Jahre, Miedź Legnica): Der in Berlin geborene linke Außenverteidiger spielte von 2012 bis 2015 im Nachwuchs von Energie Cottbus, bevor er zum FC Schalke 04 wechselte. Anschließend führte ihn seine Karriere über die Niederlande, Italien, Deutschland, Österreich und Polen. Czyborra absolvierte bislang 44 Spiele in der niederländischen Eredivisie, 18 Partien in der italienischen Serie A sowie vier Einsätze in der Bundesliga für Arminia Bielefeld. Zudem lief der ehemalige Junioren-Nationalspieler für die deutschen U18-, U19-, U20- und U21-Auswahlen auf. Marktwert: 150.000 Euro.
Mittelfeldspieler bei Energie Cottbus
Leonardo Bittencourt (32 Jahre) wurde zwar in Leipzig geboren, fußballerisch groß wurde er aber von 1999 bis 2012 bei Energie Cottbus. Nach seinem Profidebüt beim FCE führte ihn der Weg über Borussia Dortmund, Hannover 96, den 1. FC Köln, die TSG Hoffenheim und Werder Bremen zurück nach Cottbus. Bittencourt kommt auf 304 Bundesliga-Spiele und absolvierte 20 Partien für die deutsche U21. Aktuell steht er wieder bei Energie Cottbus unter Vertrag. Marktwert: 900.000 Euro.
Frederik Schmahl (23 Jahre) ist wohl der überraschendste Name im Aufgebot. Er wurde in Berlin geboren und spielte in der Saison 2020/21 in der U19 von Energie Cottbus. Sein Weg ist ungewöhnlich. Deshalb dürfte Schmal bei vielen Fans gar nicht im Fokus sein. Nach dem FCE wechselte er zunächst zum FSV Luckenwalde in die Regionalliga Nordost. Dann folgte der große Sprung zur TSG Hoffenheim. Später wechselte der zentrale Mittelfeldspieler zur SV Elversberg und feierte in der abgelaufenen Saison den Aufstieg in die Bundesliga. Marktwert: 750.000 Euro.

Frederik Schmahl (links) feierte mit der SV Elversberg den Aufstieg in die Bundesliga. Hier kämpft der Ex-Cottbuser im Duell gegen Hertha BSC mit Pascal Klemens.
Imago/Eibner-PressefotoJanne Sietan (24 Jahre) ist in Forst geboren und wurde von 2010 bis 2021 im Nachwuchs von Energie Cottbus ausgebildet. Nach seinem Abschied vom FCE entwickelte er sich beim SV Babelsberg 03 weiter und schaffte anschließend den Sprung in die 3. Liga zu Waldhof Mannheim. Ab der kommenden Saison wird Sietan für Rot-Weiss Essen spielen. Marktwert: 350.000 Euro.
Ersatzbank Mittelfeldspieler bei Energie Cottbus
Franz Roggow (23 Jahre) stammt aus Eberswalde und spielte von 2015 bis 2018 im Nachwuchs von Energie Cottbus. Danach führte ihn sein Weg über den FC St. Pauli und Borussia Dortmund II zu Hannover 96. In Dortmund sammelte der zentrale Mittelfeldspieler viel Drittliga-Erfahrung, nun gehört er zum Zweitliga-Kader der Niedersachsen. Marktwert: 400.000 Euro.
Tobias Eisenhuth (24 Jahre) wurde in Berlin geboren und wechselte 2015 in den Nachwuchs von Energie Cottbus. Beim FCE schaffte der defensive Mittelfeldspieler den Durchbruch im Männerbereich, später führte ihn sein Weg über Jahn Regensburg zu Viktoria Köln. Eisenhuth spielte außerdem zweimal für die deutsche U19-Nationalmannschaft. Marktwert: 250.000 Euro.
Angriff bei Energie Cottbus
Maximilian Beier (23 Jahre, Borussia Dortmund): Der in Brandenburg an der Havel geborene Stürmer spielte von 2015 bis 2018 im Nachwuchs von Energie Cottbus, bevor er zur TSG Hoffenheim wechselte. Über die Bundesliga bei Hoffenheim, eine erfolgreiche Leihe zu Hannover 96 und seinen anschließenden Wechsel zu Borussia Dortmund entwickelte er sich zu einem der wertvollsten deutschen Offensivspieler. Beier kommt bislang auf 76 Bundesliga-Spiele und 63 Einsätze in der 2. Bundesliga. Zudem schaffte er den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft, für die er bislang sieben Länderspiele absolviert hat. Marktwert: 40 Millionen Euro.
Kevin Schade (24 Jahre, FC Brentford): Der Offensivspieler wurde in Potsdam geboren und war von 2014 bis 2018 bei Energie Cottbus. Inzwischen kann er auf die Erfahrung von 102 Premier-League-Spielen und 29 Bundesliga-Partien verweisen. Beim FC Brentford hat er sich auch für die deutsche Nationalmannschaft (5 Einsätze) und noch prestigeträchtigere Clubs interessant gemacht. Marktwert: 35 Millionen Euro.
Tim Kleindienst (30 Jahre, Borussia Mönchengladbach): Der in Jüterbog geborene Stürmer spielte von 2008 bis 2015 für Energie Cottbus und schaffte dort auch den Sprung in den Profifußball. Über den SC Freiburg und den 1. FC Heidenheim entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten deutschen Angreifer, ehe er 2024 zu Borussia Mönchengladbach wechselte. Kleindienst kann bislang auf 113 Bundesliga- und 232 Zweitliga-Spiele verweisen und führte Heidenheim als Torjäger bis in die Bundesliga und den Europapokal. Zudem schaffte er mit 29 Jahren noch den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft, für die er bisher sechs Länderspiele absolviert und vier Tore erzielt hat. Sein Marktwert: 8 Millionen Euro.
Ersatzbank Angriff bei Energie Cottbus
Linus Güther (16 Jahre, 1. FC Union Berlin): Der in Spremberg geborene Offensivspieler wurde von 2022 bis 2025 im Nachwuchsleistungszentrum von Energie Cottbus ausgebildet, bevor er zum 1. FC Union Berlin wechselte. Dort gilt er als eines der größten Talente seines Jahrgangs und schrieb im April 2026 Bundesliga-Geschichte, als er mit 16 Jahren und drei Tagen sein Debüt für die Profis gab. Der flexibel einsetzbare Angreifer absolvierte bereits Einsätze für die deutschen U15- und U16-Nationalmannschaften und erzielte dabei neun Tore in elf Länderspielen. Marktwert: 1 Million Euro.
Moritz Broschinski (25 Jahre): Der in Finsterwalde geborene Stürmer wurde von 2012 bis 2020 bei Energie Cottbus ausgebildet und schaffte in der Lausitz auch den Sprung in den Profifußball. Nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund II führte ihn sein Weg über den VfL Bochum bis in die Bundesliga, wo er bislang 70 Einsätze absolvierte und sechs Tore erzielte. Im Sommer 2025 wechselte Broschinski zum Schweizer Spitzenclub FC Basel und sammelte dort erstmals internationale Erfahrungen. Zudem lief er für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf. Marktwert : 600.000 Euro.


