Energie Cottbus und FC Bayern
: Ex-Cottbuser Zsolt Löw folgt Tuchel als Co-Trainer nach München

Mit Thomas Tuchel zieht auch ein wenig Lausitz beim FC Bayern ein. Tuchels Co-Trainer Zsolt Löw ist nicht nur Ex-Profi von Energie Cottbus, sondern hat zudem beste Beziehungen in die Region.
Von
Peter Mertes
München
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Trikotwechsel: 2003 spielte Zsolt Löw (l.) mit Energie Cottbus gegen den FC Bayern und Zé Roberto. Als Co-Trainer folgt der Ungar nun Thomas Tuchel nach München.

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Es war eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, über 200 Spiele hat Zsolt Löw als Co-Trainer von Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain und dem FC Chelsea verbracht. Als Spieler war der Ungar drei Jahre bei Energie Cottbus aktiv, später lernte er ab 2009 bei Mainz 05 Tuchel kennen und folgt ihm nun auch zum FC Bayern.

Doch nicht nur die Beziehung zu Tuchel hielt über all die Jahre, auch Löws Beziehung in die Lausitz ist weiterhin eine starke. Dabei steht nicht einmal Energie Cottbus im Fokus, wo Löw unter Trainer-Legende Eduard Geyer die linke Seite beackerte. Die Verbindung des Ungars reicht ein paar Ligen tiefer.

Zsolt Löw ist mit Landesliga-Trainer Stefan Schiller vom SV Döbern eng befreundet

In seiner Zeit bei Energie lernte Löw auch einen anderen Cottbuser kennen, der später die Trainerkarriere einschlagen sollte. Stefan Schiller ist aktuell Trainer des Süd-Landesligisten SV Döbern und darf mit dem Aufsteiger als Tabellendritter sogar noch vom Durchmarsch in die Brandenburgliga träumen.

„Die Stadt ist ja klein, der Kontakt hat sich wahrscheinlich irgendwie über gemeinsame Bekannte ergeben“, erinnerte sich Schiller im Oktober 2022 an den Beginn der Freundschaft. Ganz so genau wisse er es aber nicht mehr. Als Schiller vor einem halben Jahr die Geschichte erzählte, wanderte er gerade mit Löw durch die Südtiroler Alpen.

Es zeigt, dass Löw trotz seiner Erfolge in Tuchels Trainerteam und dem Gewinn der Champions League seine Freundschaften pflegt. „Es hat immer gehalten – auch über die Distanz“, erklärte Schiller über die Freundschaft. „Wir nehmen uns immer vor, was zu machen“, ergänzte der Döberner. „Aber es ist schwer, Zeit zu finden.“ Das dürfte nun nicht einfacher werden.

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