Energie Cottbus U19: FCE-Nachwuchs im DFB-Pokal – Kantersieg gegen Bundesliga-Team

Die U19 von Energie Cottbus (hier Maris Schößler, (l.) beim Ligaspiel gegen Hertha BSC) feiert einen sensationellen Erfolg im DFB-Pokal gegen den Bundesliga-Nachwuchs von Mainz 05.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Energie Cottbus U19 besiegt Mainz 05 mit 6:1 und zieht ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein.
- Bereits in Runde 1 setzte man sich gegen den HSV-Nachwuchs mit 3:1 nach Verlängerung durch.
- Dreierpack von Maris Schößler (10., 25., 45.) ebnet den klaren Sieg im Mainzer Bruchwegstadion.
- Mainz 05, U19-Meister 2023, galt als Favorit – Cottbus überraschte mit starker Teamleistung.
- In der DFB-Nachwuchsliga steht Cottbus U19 aktuell auf Platz 2 in Gruppe C hinter Union Berlin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Nachwuchs von Energie Cottbus macht es den Profis vor: In der 2. Runde des DFB-Pokals besiegt die U19 des FCE einen Bundesligisten – auswärts gegen den FSV Mainz 05 heißt es am Ende gar 6:1 (3:0). Während die Energie-Profis erst am 28. Oktober gegen RB Leipzig um den Einzug ins Achtelfinale spielen, hat sich die höchste Ausbildungsmannschaft der Lausitzer dafür nun bereits qualifiziert. In der 1. Pokalrunde hatte man mit dem Hamburger SV (3:1 n.V.) ebenfalls ein Bundesliga-Nachwuchsteam besiegt.
Seit der Neuordnung im DFB-Nachwuchsbereich gibt zwar nicht mehr die klassische Junioren-Bundesliga, aber aufgrund der größeren finanziellen Möglichkeiten war das Team aus dem Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten zumindest auf dem Papier Favorit gegen die Cottbuser.
Die Nachwuchsarbeit von Mainz 05 gilt als herausragend und mehrere aktuelle Bundesliga-Spieler wie Jonathan Burkardt oder Paul Nebel hervorgebracht. Erst 2023 kürten sich die Rheinhessen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte zum U19-Meister und schafften es in der Youth League, dem U19-Äquivalent der Champions League, bis ins Viertelfinale.
Dreierpack von Maris Schößler für Energie Cottbus
Gegen den aktuellen U19-Jahrgang des Bundesligisten erwischte Energie Cottbus unter Trainer Alain Karim einen Sahnetag. Den Auftakt zum Torreigen im Mainzer Bruchwegstadion machte Maris Schößler bereits nach zehn Minuten mit einem schönen Distanzschuss an die Unterkante der Latte, mit weiteren Treffern in der 25. und 45. Minute (letzter per Foulelfmeter) schnürte der 18-Jährige gar einen Dreierpack.
Mit der 3:0-Pausenführung war die Partie schon nach der ersten Halbzeit quasi entschieden, spätestens aber als Energie kurz nach Wiederanpfiff den Ball am Mainzer Strafraum eroberte und Ahmad Badran auf 4:0 stellte (48.). Mainz gelang zwar noch ein Treffer (67.), Michael Sternberg (70.) und der eingewechselte Phil Heidrich (79.) schossen aber den überdeutlichen 6:1-Endstand heraus – mit Edwin Kracht (neun Tore in acht Ligaspielen) ging der beste Cottbuser Torjäger dieses mal leer aus.
Auch in der DFB-Nachwuchsliga läuft es für die Energie-Junioren hervorragend: Mit 16 Punkten aus sieben Spielen steht man in der Gruppe C hinter Union Berlin auf Rang 2, die Mainzer übrigens führen ihre Gruppe G sogar an und sind im Ligabetrieb noch ungeschlagen – im Pokal hatten allerdings die Cottbuser deutlich die Nase vorne.

