Energie Cottbus
: Strafe für Pyro bei Erzgebirge Aue – so teuer ist die Rakete

Der DFB benennt die Strafe für Energie Cottbus für die Pyro-Vorfälle beim FC Erzgebirge Aue. Die Rakete, die auf Zuschauer gerichtet war, kostet extra.
Von
Jan Lehmann
Cottbus
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3. Liga Erzgebirge Aue - Energie Cottbus 2024/25: Fussball, Herren, Saison 2024/2025, 3. Liga (11. Spieltag), FC Erzgebirge Aue - FC Energie Cottbus, Fans von Cottbus zünden Pyrotechnik, 22.10. 2024, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Im Derby beim FC Erzgebirge Aue hatten Zuschauer im Gästeblock von Energie Cottbus in der zweiten Halbzeit massiv Pyrotechnik abgebrannt. In der Nachspielzeit flog zudem noch eine Leuchtspurrakete in Richtung Heimbereich auf der Zuschauertribüne.

Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Der DFB bestraft Energie Cottbus für Pyro-Einsatz gegen Erzgebirge Aue mit 21.100 Euro.
  • Fans zündeten 50 pyrotechnische Gegenstände, zusätzlich wurde eine Leuchtspurrakete abgefeuert.
  • Der Verein kann 7000 Euro für Sicherheitsmaßnahmen verwenden.
  • Insgesamt hat Energie Cottbus in der Saison 2024/25 bereits 44.100 Euro Strafe gezahlt.
  • 1. FC Saarbrücken führt die Strafentabelle mit 89.255 Euro an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußballbundes (DFB) hat den FC Energie Cottbus zu einer Geldstrafe für die Vorfälle im Spiel in der 3. Liga beim FC Erzgebirge Aue (3:1) verurteilt. Bei Ostderby im Erzgebirgsstadion am 22. Oktober 2024 hatten die Fanlager auf beiden Seiten Pyrotechnik entzündet.

Nachdem der FC Erzgebirge Aue bereits mit einer Strafe von 30.700 Euro belegt wurde, stellt der DFB nun den Cottbusern eine Rechnung von 21.100 Euro aus. Der FC Energie darf davon einen Betrag von 7000 Euro für „eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“ heißt es in dem DFB-Urteil.

Das Gericht des Verbandes erklärt in dem Urteil, wie die Summe zustande kommt. „In der 50. Spielminute wurden im Cottbuser Fanblock im Rahmen einer Choreografie mindestens 35 pyrotechnische Gegenstände (Bengalische Fackeln und Blinker) gezündet. Im weiteren Spielverlauf wurden im Cottbuser Fanblock darüber hinaus mindestens zehn weitere Bengalische Fackeln, drei Blinker und zwei Rauchkörper gezündet“, heißt es. Insgesamt sind das also 50 pyrotechnische Erzeugnisse. Die DFB-Richtlinie sieht vor, in der 3. Liga pro Gegenstand 350 Euro Strafe zu kassieren. Demnach sind dafür 17.500 Euro fällig.

Energie Cottbus auf Rang fünf der Strafentabelle

Teurer wird indes jene Leuchtspurrakete, die in der vierten Minute der Nachspielzeit aus dem Gästeblock in Richtung Zuschauertribüne abgefeuert worden war. Es wurde dabei niemand getroffen, die Partie war für eine Minute unterbrochen. Der DFB-Kontrollausschuss berücksichtigte zwar beim Strafmaß, dass der FC Energie den Vorfall eingeräumt und sich für die Verwendung von Pyrotechnik sowie provozierende Verhaltensweisen entschuldigt habe. Dennoch kostet allein diese Rakete weitere 3600 Euro Strafe.

In der Saison 2024/25 in der 3. Liga muss der FC Energie bisher schon 44.100 Euro bezahlen. Damit liegt der FCE auf Rang fünf in der Strafentabelle. Der 1. FC Saarbrücken ist mit bisher 89.255 Euro am meisten betroffen von den DFB-Strafen.

Energie Cottbus – der Spielplan in der 3. Liga 2024/25

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