Energie Cottbus: Sprüche von Eduard Geyer – Nutten, bunte Schuhe und Omas Zahn

Erfolgstrainer Eduard Geyer von Energie Cottbus feiert am Montag (7. Oktober) seinen 80. Geburtstag. Geyer war ein Mann des Erfolges bei Energie Cottbus – und auch ein Mann der Sprüche
Jörg-Florian Eisele | dpaEr war ein Mann des Erfolges bei Energie Cottbus – und auch ein Mann der Sprüche. Eduard Geyer feiert am Montag (7. Oktober) seinen 80. Geburtstag in Dresden. Geyer hat den FCE ins DFB-Pokalfinale 1997 geführt und 2000 dann zum Aufstieg in die Bundesliga.
Dabei ging Eduard Geyer weder auf dem Platz noch außerhalb des Rasens zimperlich vor. Ob er Vergleiche mit Osterhasen zog oder den Zahn einer Spieler-Oma erwartete: „Ede“ war immer für einen Spruch gut. Eine Auswahl zu seinem 80. Geburtstag – herzlichen Glückwunsch!
Geyer nach dem Bundesliga-Aufstieg mit Energie Cottbus im Jahr 2000: „Die Bundesliga wollte mich nicht, also musste ich in die Bundesliga kommen.“
Geyer über die Intelligenz mancher Spieler: „Wenn ein Spieler Butter mit drei t schreibt, dann braucht er mir bestimmt nicht den Fußball zu erklären.“
Geyer über junge Profis: „Manche jungen Spieler haben eine Einstellung zum Leistungssport wie die Nutten auf St. Pauli. Die rauchen, saufen und huren rum, gehen morgens um sechs Uhr ins Bett.“
Geyer über seinen Ruf als Schleifer: „Gegen mein Training ist die Bundeswehr wie Urlaub.“
Geyer über sein Training: „Wenn sich jemand dehnen will, soll er nach Dänemark fahren. Bei mir wird gelaufen, da kann keiner mehr quatschen.“
Geyer über seine Aufstellung am nächsten Spieltag: „Ich kann doch nicht jetzt schon die Aufstellung vom nächsten Wochenende sagen. Der eine kriegt eine Grippe, beim anderen kriegt die Oma einen Zahn.“
Geyer über seine Vorbereitung auf das nächste Spiel: „Wenn wir wie die Osterhasen spielen, haben wir keine Chance.“
Geyer über eine schwache Leistung seines Torwarts: „Da kann ich auch meine Frau hinten reinstellen.“
Eduard Geyer braucht „keine Abziehbilder“
Geyer über einen Platzverweis: „Entweder stellt er den runter oder pfeift Tischtennis.“
Geyer über die Mentalität seiner Spieler: „Ich brauche echte Männer und keine Abziehbilder.“
Geyer über die Laufbereitschaft seiner Profis: „Die Fans wollen keine Spiele, bei denen man erkennt, dass manche Spieler nachher kein Deo brauchen.“
Geyer über eine vermeintliche Großchance: „Der Ball war so lasch geschossen, den konnte man unterwegs noch aufpumpen.“
Geyer über die Trainingsfortschritte seiner Mannschaft: „Ein langsamer Spieler bleibt ein langsamer Spieler, da kann er sich noch so viele Gummis zwischen die Beine klemmen.“
Geyer nach einer umstrittenen Schiedsrichterleistung: „Der Schiedsrichter hat sogar beim Husten eines Maulwurfs gepfiffen.“
Geyer über einen verschossenen Elfmeter: „Den hätte ich auch mit Winterstiefeln nicht schlechter schießen können.“
Geyer über das Modebewusstsein junger Spieler: „Seit es diese bunten Schuhe gibt, silber, blau und so weiter, da glauben manche Spieler, die laufen von ganz alleine, wie der kleine Muck. Die hab'n doch 'n Ritzel an der Dattel.“
Geyer nach einem verlorenen Spiel: „Es muss eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein.“ (zusammengestellt von SID)


