Energie Cottbus: So will der 1. FC Saarbrücken den FCE noch überholen

Fernduell: Der 1. FC Saarbrücken spielt in der 3. Liga im Fernduell mit Energie Cottbus und Hansa Rostock um den 3. Platz. Trainer Alois Schwartz bleibt über alle Spiele informiert.
Andreas Gora/dpa- Saarbrücken kämpft um den 3. Platz gegen Energie Cottbus und Hansa Rostock.
- FCS-Coach Schwartz sieht eine „Riesenmöglichkeit“ am letzten Spieltag.
- Die Teams treffen am 17. Mai auf Ingolstadt und Dortmund II.
- Saarbrücken muss mindestens drei Tore mehr als Cottbus schießen.
- Beide Vereine wollen sich für die Relegation zur 2. Bundesliga qualifizieren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur zwei Tore liegt der 1. FC Saarbrücken vor dem letzten Spieltag der Drittligasaison 2024/25 hinter Energie Cottbus. Die Lausitzer liegen punktgleich auf Rang 3 und würden sich damit für die Relegationsspiele um den Aufstieg zur 2. Bundesliga qualifizieren. Während der FCE am Sonnabend (17. Mai, 13.30 Uhr) auf den FC Ingolstadt trifft, empfangen die Saarländer zeitgleich Borussia Dortmund II.
Beide Teams wollen mit einem möglichst hohen Sieg den Konkurrenten unter Druck setzen – Saarbrücken muss mindestens drei Tore höher gewinnen als Cottbus, um an Energie vorbeizuziehen. Auf komplette Offensive wird Saarbrücken aber nicht setzen, verrät Trainer Alois Schwartz bei der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Spiel.
1. FC Saarbrücken liegt zwei Tore hinter Energie Cottbus
„Wenn ich ein Spiel versuche, über das Torverhältnis zu gewinnen, kriege ich den Laden voll“, stellte der 58-Jährige klar. Er warnte vor dem spielstarken Gegner aus Dortmund, die er wie eine typische U23-Mannschaft erwartet: „Sie sind spielstark. Alle Zweitmannschaften sind spielstark.“ Trotz der Ausfälle mehrerer Dortmunder Stammspieler rund um den Ex-Cottbuser Franz Roggow erwartet Schwartz einen hochtalentierten Gegner.
Dem wollen die Saarländer die Wucht des eigenen Publikums entgegensetzen. Man habe eine „Riesenmöglichkeit“ vor eigenem Publikum einen Sieg zu feiern, „um dann zu sehen, wo geht es hin?“, sagte Schwartz. Der Coach dankte den Fans für die Unterstützung zuletzt beim Auswärtsspiel gegen Alemannia Aachen (2:4), in dem die Mannschaft jedoch eine schwache Leistung zeigte.
Saarbrücken braucht mindestens Platz 4 für den DFB-Pokal
Das soll am Sonnabend natürlich anders aussehen. Je nach Spielverlauf könnte die Partie wild werden, wenn Saarbrücken beispielsweise eine frühe Führung gelingt und das Team dann doch voll und ganz auf ein gutes Torverhältnis stürmt. „Nichts ist ausgeschlossen an so einem Spieltag“, sagte Schwartz. Auf Harakiri im eigenen Offensivrausch will der erfahrene Coach nicht setzen, aber natürlich sei man informiert, wie es während der Partie auf den anderen Plätzen aussieht.
Man müsse schließlich wissen, „ob man vielleicht nach hinten korrigieren muss, um etwas zu behalten, oder ob man nach vorne korrigieren muss, um vielleicht noch mehr zu erreichen.“ Genau wie für Energie Cottbus wäre auch für den 1. FC Saarbrücken wichtig, mindestens den vierten Platz zu halten. Der berechtigt zur Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison. Den können die Saarländer nach dem Aus im Landespokal-Halbfinale nur noch über die Liga erreichen – genau wie Energie Cottbus.
Genau wie Energie Cottbus will Saarbrücken aber ebenso gerne auf Relegationsplatz 3 landen. Und genau wie Energie Cottbus muss Saarbrücken dafür zuallererst das eigene Spiel gewinnen. „Von der Sache her ist es so, dass wir einfach unsere Hausaufgaben machen müssen. Das, was wir beeinflussen können, ist unser Spiel“, sagte Schwartz. „Und dann schauen, was die anderen gemacht haben.“


