Energie Cottbus
: So verrückt wird Weihnachten bei Anderson Lucoqui gefeiert

Energie Cottbus feiert das Weihnachtsfest als Herbstmeister der 3. Liga. Die Spieler freuen sich auf einige Tage im Kreis der Familie. Das Thema Entspannung wird jedoch unterschiedlich interpretiert.
Von
Frank Noack,
Jan Lehmann,
Brian Schmidt
Cottbus
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Anderson Lucoqui

Anderson Lucoqui präsentierte beim Weihnachtssingen von Energie Cottbus einen von ihm selbst komponierten Song. Auch für Weihnachten hat Lucoqui einen ganz spezielle Plan.

Fotostand/Christiane Weiland
  • Energie Cottbus geht als Herbstmeister der 3. Liga mit 36 Punkten in die Winterpause.
  • Anderson Lucoqui feiert Weihnachten im Pyjama-Stil mit blinkenden Elchmotiven in der Familie.
  • Kapitän Axel Borgmann genießt ruhige Festtage im Kreise seiner Familie, fern vom Fußball-Alltag.
  • Trainer Claus-Dieter Wollitz plant Entspannung und freut sich auf die Rückrunde ab dem 2. Januar.
  • Präsident Sebastian Lemke wünscht mehr Stolz auf die Erfolge des Vereins und ein besinnliches Fest.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Profis von Energie Cottbus sind als Herbstmeister der 3. Liga in die Winterpause gegangen. In den zwei Wochen bis zum Trainingsstart am 2. Januar heißt es für Kapitän Axel Borgmann & Co.: Akku aufladen und dann mit frischer Energie die Rückrunde angehen.

Vorher genießen die Spieler und auch Trainer Claus-Dieter Wollitz aber das Weihnachtsfest mit ihren Familien und Freunden. Die sportliche Arbeit für 2025 ist getan: Energie Cottbus führt die Tabelle der 3. Liga mit 36 Punkten vor dem SC Verl (35) und MSV Duisburg sowie Rot-Weiß Essen (beide 34) an.

Das verrückteste Weihnachtsfest hat vermutlich Anderson Lucoqui vor sich. Bei Lucoqui lautet das weihnachtliche Motto: Gute Nacht, Heiligabend. Denn gefeiert wird im Pyjama. Weihnachten im Schlafanzug? „Ja, alle haben dieselben Pyjama an, also mit blinkenden Elchen oder sowas“, berichtet der Linksverteidiger und ist voller Vorfreude: „Jedes Jahr gibt es neue Pyjama, ich habe sie noch nicht gesehen und bin schon gespannt.“

Im Mittelpunkt steht für Anderson Lucoqui jedoch das Zusammensein mit der Familie. „Ich freue mich darauf, wenn wir alle in Pyjamas zusammensitzen und ein Festmahl auf dem Tisch haben. Wenn wir drei Tage nur am Essen sind und uns nicht umziehen, sondern Weihnachtsmusik hören, lachen, schreien, tanzen und einfach beisammen sind.“ Für Lucoqui ist es „die schönste Zeit im Jahr und darauf freue ich mich riesig“.

Womöglich wird Anderson Lucoqui dann auch das eine oder andere Lied schmettern. Denn seine zweite große Leidenschaft neben dem Fußball ist die Musik. Beim Weihnachtssingen im Leag Energie Stadion stand er genau wie Erik Engelhardt auf der Bühne. Während Engelhardt gemeinsam mit Alexander Knappe ein gefühlvolles „Halleluja“ anstimmte, sang Lucoqui einen selbst komponierten Song im Reggae-Stil, den er seiner einjährigen Nichte widmete. Die Lieder von Anderson Lucoqui, Künstlername „Luco“, kann man sich auch im Internet bei Youtube anschauen.

Worauf sich Kapitän Axel Borgmann freut

Deutlich entspannter und ruhiger geht es vermutlich bei Axel Borgmann zu. Was ist der schönste Weihnachts-Moment für den Kapitän? „Da gibt es nicht nur diesen einen Moment, das sind viele Momente. Einfach dieses gemeinsame Zeitverbringen mit den Eltern, mit den Kindern, mit der Frau. Einfach dieses Gefühl, zusammen in einem Raum zu sein, mit dem Weihnachtsbaum, ein paar Geschenke sehen, schön essen, gut was trinken“, betont Borgmann. „Also einfach mal die Seele baumeln lassen. Das ist ganz wichtig, gerade in unserer hektischen Situation als Fußballer.“

Immerhin geht es für Energie Cottbus nach dem Start der Vorbereitung am 2. Januar gleich mit drei Testspielen weiter. Bislang stehen zwei Testspiele in der Winter-Vorbereitung fest. Der FCE testet gegen die Nordost-Regionalligisten VSG Altglienicke (7. Januar) und Hertha BSC II (14. Januar). Ein dritter Testspielgegner wird für den 10. Januar noch gesucht.

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Herbstmeister Energie Cottbus: Der FCE hatte sich mit einem 2:2-Remis gegen Jahn Regensburg in die Winterpause verabschiedet. Trainingsstart im neuen Jahr ist am 2. Januar.

Steffen Beyer

Bis dahin freut sich auch Moritz Hannemann aber erst einmal auf das Zusammensein mit der Familie. Der gebürtige Münchner hat eine der längsten Anreisen. „Ich freue mich, wieder mit meiner Familie am Tisch zu sitzen. Bei mir ist München schon ein Stück weit entfernt, also ich sehe sie so geschlossen eigentlich relativ selten. Da kann man mal ein paar Tage abschalten“, schildert der Flügelstürmer seine Pläne für das Weihnachtsfest.

Auch Trainer Claus-Dieter Wollitz will über die Feiertage ausspannen. Am Sonntag war der Cheftrainer beim Weihnachtssingen vor Ort. Am Montag galt es, noch ein paar Termine abzuarbeiten. „Ich mich drauf, ein paar Tage abschalten zu können. Und dann freue ich mich darauf, in der Rückrunde alles dafür zu tun, noch ein paar Punkte einzusammeln“, erklärt Wollitz. Auch die eine oder andere Flasche mit gutem Rotwein dürfte über die Feiertage in seinem Hause geöffnet werden. „Damit kenn' ich mich ein bisschen aus“, verrät der FCE-Coach.

Präsident Sebastian Lemke hatte seinen emotionalsten Wunsch für Weihnachten und das neue Jahr bereits beim Weihnachtssingen verkündet. „Ich wünsche mir, dass wir stolzer werden. Stolz auf das, was wir geschaffen haben. Stolz auf unseren Verein“, wünscht sich Lemke. Jetzt kann aber erst einmal entspannt Weihnachten gefeiert werden – im Pyjama oder auch nicht.

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