Energie Cottbus: Sechs Transfers im Winter – Volltreffer Krauß und mehrere Fragezeichen

Energie Cottbus hat insgesamt sechs neue Spieler verpflichtet.
Frank HammerschmidtEnergie Cottbus ist mit der Verpflichtung von Maximilian Krauß ein Last-Minute-Sieg auf dem Transfermarkt gelungen. Diesen Sieg kann der FCE nicht nur mit Blick auf die Tabelle der Regionalliga Nordost gut gebrauchen. Im Kampf um die Meisterschaft beträgt der Rückstand auf Greifswald schon elf Punkte.
Die Verpflichtung von Maximilian Krauß ist eine Kampfansage. Krauß galt als Wunschspieler für die Offensive. Der Drittliga-erfahrene Angreifer hat bei Carl Zeiss Jena in den vergangenen zweieinhalb Jahren seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Viele Fans haben diesen Transfer geradezu herbeigesehnt. Aus dem Wunschspieler muss nun schnell ein Volltreffer werden.
Neuverpflichtungen: Was gut ist und was nicht
Energie Cottbus hat insgesamt sechs neue Spieler verpflichtet und den Kader breiter aufgestellt. Das ist gut so. Nicht gut ist, dass es drei von sechs Neuzugängen an Spielpraxis mangelt. Damit weicht der Verein von seiner selbst auferlegten Maßgabe ab, dass Neuverpflichtungen ohne lange Anlaufzeit sofort helfen sollen. Yannik Möker, Jan Shcherbakovski und der langzeitverletzte Filip Kusic haben seit mindestens einem halben Jahr kein Pflichtspiel bestritten und auch kaum Mannschaftstraining absolviert. Hinter diesen Neuverpflichtungen stehen also Fragezeichen.
Diese Spieler werden Zeit brauchen, ehe die nötige Wettkampfhärte vorhanden ist. Das Problem: Energie hat keine Zeit. Energie muss nach dem verpatzten Start ins neue Jahr gegen Hansa Rostock II unbedingt einen Sieg einfahren.

