Energie Cottbus: RWE kündigt „wahnsinnig viele Essener“ beim Topspiel gegen FCE an

Rot-Weiss Essen um Routinier Klaus Gjasula (r.) feiert einen deutlichen Heimsieg gegen Ingolstadt. RWE ist am kommenden Wochenenede der nächste Gegner von Energie Cottbus.
Imago/Fotostand/Schäfer- Topspiel um den Aufstieg: Osnabrück empfängt Energie Cottbus am Sonntag um 13.30 Uhr.
- Osnabrück führt mit 64 Punkten, Essen hat 64, Cottbus 60 – Duisburg 60, Rostock 59.
- Essen gewann 4:1 gegen Ingolstadt. Trainer Koschinat erwartet viele Essener in Cottbus.
- Brumme fehlt Essen gesperrt, Gjasulas Vertrag verlängerte sich automatisch.
- Duisburg siegte 4:1 in Mannheim, Rostock 5:1 gegen Ulm – beide bleiben im Rennen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Kampf um den Aufstieg in der 3. Fußball-Liga wird immer spannender. Energie Cottbus spielt am Sonntag beim Tabellenführer VfL Osnabrück. Bereits am Samstag haben Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg mit klaren Siegen vorgelegt, sodass es in der Tabelle brutal eng zugeht. Hansa Rostock ist ebenfalls an der Spitzengruppe dran.
Vor dem Topspiel des 33. Spieltages führt der VfL Osnabrück mit 64 Punkten die Tabelle der 3. Liga an. Spielbeginn gegen Energie Cottbus ist am Sonntag um 13.30 Uhr im Stadion an der Bremer Brücke. Hinter Osnabrück folgt Rot-Weiss Essen mit ebenfalls 64 Punkten. Energie Cottbus ist Dritter (60). Dahinter lauern Duisburg (60) und Rostock (59). Der SC Verl liegt auf Platz 6 (54) und kann mit einem Sieg bei Erzgebirge Aue am Sonntag (16.30 Uhr) zur Spitzengruppe aufschließen.
Bei Rot-Weiss Essen freute man sich nach dem deutlichen 4:1 (1:1)-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt schon auf die Partie in Cottbus am Sonntag in einer Woche. „Es ist ein schönes Gefühl und ein schöner Moment. Die Tabelle ist trotzdem verrückt. Aber wenn man da steht, wo wir jetzt stehen, will man natürlich auch hoch“, betonte Klaus Gjasula bei Magentasport. Der Vertrag des Routiniers hat sich mit diesem Spiel um ein weiteres Jahr verlängert. RWE-Trainer Uwe Koschinat blickte bereits voraus auf das Spiel in Cottbus: „Das ist ein absolutes Spitzenspiel. Ich bin sicher, es wird nahezu ausverkauft sein, es sind dann wahnsinnig viele Essener in Cottbus. Das wird schon eine Aufgabe, aber der stellen wir uns mit Freude.“
Allerdings muss RWE dann auf Lucas Brumme verzichten. Der offensive Mittelfeldspieler kassierte gegen Ingolstadt die zehnte Gelbe Karte und ist gesperrt. Dabei hatte Brumme noch Glück: Für sein Foul mit gestrecktem Bein hätte es auch Rot geben können.
Energie Cottbus spielt in Osnabrück
Der MSV Duisburg setzte sich 4:1 (2:0) bei Waldhof Mannheim durch. Dem Ex-Dresdner Dominik Kother gelang ein Doppelpack. Kother war im Januar von Dynamo nach Duisburg gewechselt. „Das hat jetzt ein bisschen gedauert. Deswegen war es heute umso wichtiger“, jubelte Kother über seinen ersten beiden Treffer für den MSV: „Das war wieder ein wichtiger Auswärtssieg für uns.“ Am Dienstag hatte sich Duisburg auch gegen Osnabrück durchgesetzt.
Trainer Dietmar Hirsch bekräftigte noch einmal die Aufstiegsambitionen des MSV Duisburg. Man habe mit dem Auswärtssieg in Mannheim an die Konkurrenz das Signal gesendet, „dass wir hochwollen. Ganz einfach“, meinte Hirsch. „Wir wollen jetzt durchziehen. Wir haben noch fünf Spiele. Wir wollen alles versuchen, um Druck oben auszuüben. Man hat es gesehen, Essen hat auch gewonnen. Wir dürfen nicht abreißen lassen.“
Hansa Rostock hält mit dem 5:1 (2:0) gegen den SSV Ulm ebenfalls Schritt im Aufstiegsrennen. Die harmlosen Ulmer taumeln dagegen dem Abstieg entgegen. Jetzt sind die Blicke auf das Topspiel zwischen dem VfL Osnabrück und Energie Cottbus am Sonntag gerichtet. Mit einem Auswärtssieg kann der FCE bis auf einen Punkt an Osnabrück und Essen heranrücken. Hochspannung im Kampf um den Aufstieg!

