Keine Entscheidung ist manchmal auch eine: Das Präsidium des Viertligisten FCE Energie Cottbus hat den Beschluss zur Zukunft von Energie-Trainer Pele Wollitz erstmal vertagt. Das teilte das Präsidium des Vereins nach einer Sitzung mit.

Demnach soll über den Jahreswechsel hinaus „final besprochen“ werden, wie es mit Energie und Wollitz weitergeht. Die Ergebnisse will das Präsidium in der zweiten Januar-Woche präsentieren.

Wegen der „fortwährenden Debatte rund um eine mögliche Vertragsverlängerung mit unserem Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz und der damit einhergehenden Spekulationen und öffentlich diskutierten Vorgänge“ sieht sich das Präsidium genötigt, einige Dinge klarzustellen. Das Präsidium habe dem Cheftrainer am 29. Oktober ein Angebot zur Vertragsverlängerung über den Sommer 2020 hinaus bis 2022 unterbreitet – bei gleichen Konditionen. Wollitz bliebe Sportdirektor und Cheftrainer in Personalunion. Dieses Angebot habe Wollitz nicht angenommen. In den seither laufenden Gesprächen zwischem dem Trainer und der Vereinsführung sei deutlich geworden, dass Wollitz seinen bestehenden Vertrag bis zum Sommer 2020 erfüllen werde. „Dies deckt sich mit den öffentlichen Aussagen des Cheftrainers zu seiner Verbundenheit mit der Region, den Energiefans, dem Verein sowie der Mannschaft, mit der er im weiteren Saisonverlauf das sportliche Optimum erreichen möchte“, teilt das Präsidium weiter mit.

Es gebe weitere Gespräche. Deren Ergebnisse würden im Januar verkündet.