Energie Cottbus
: Polizei zieht Bilanz nach Pokalfinale – Platzverweise bei FCE-Party

Das Finale des Brandenburger Landespokals verlief ohne Störungen, bei der Feier vor der Cottbuser Stadthalle musste die Polizei aber eingreifen und wurde nach eigenen Angaben selbst angegriffen.
Von
Peter Mertes
Cottbus
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Finale Landespokal Cottbus — Babelsberg 03 2023/24: Fussball, Herren, Saison 2023/2024, Landespokal Brandenburg (Finale), FC Energie Cottbus - SV Babelsberg 03, nach Abpfiff stürmen einige Cottbuser auf den Rasen, vor dem Gästeblock bauen sich Polizisten auf, 25.05. 2024, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Einsatz: Auch wenn sich die Polizei nach dem Landespokal-Finale zwischen Energie Cottbus und dem SV Babelsberg auf dem Rasen platzierte, blieb es dort friedlich. Am Abend gab es jedoch einen Einsatz bei der Feier in der Stadt – aber aus einem anderen Grund als es in Internet-Gerüchten kursierte.

Sebastian Räppold/Matthias Koch

Trotz der Rivalität zwischen Energie Cottbus und dem SV Babelsberg verlief das Finale des Brandenburger Landespokals am Samstag (25. Mai) weitgehend ohne Zwischenfälle. Lediglich zu Anfang der Partie hatten die Babelsberger Fans im Gästeblock Pyrotechnik gezündet, das Spiel konnte aber ohne Unterbrechung weiterlaufen.

„Weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Veranstaltung sind der Polizei nicht bekannt geworden“, teilt die Polizei am Sonntag mit. Auch beim rauschenden Empfang für die Mannschaft von Energie Cottbus vor der Stadthalle war die Stimmung am Abend weitgehend friedlich und euphorisch. Dennoch kam es bei der Veranstaltung am späten Abend zu einem Polizeieinsatz.

Keine Information über eine angebliche Massenschlägerei

Im Internet kursierten schnell Gerüchte, dass es eine große Schlägerei gegeben habe und gezielt FCE-Fans angegriffen worden seien. Die Polizei berichtet aber von einem anderen Einsatzgrund: „Am Rande der anschließenden Fanfeier auf dem Stadthallenvorplatz wurde der Polizei eine Körperverletzung angezeigt“, heißt es im Polizeibericht. Daraufhin sei drei Personen ein Platzverweis erteilt worden. Weil die Personen dem aber nicht Folge leisteten, habe die Polizei sie in Gewahrsam nehmen wollen.

„In diesem Zusammenhang wurden die Einsatzkräfte aus einer Personengruppe heraus bedrängt und mit Pyrotechnik sowie Flaschen beworfen“, erklärt die Polizei. Im Verlaufe des Einsatzes seien deshalb die Identitäten von 74 Personen festgestellt und drei Menschen in Gewahrsam genommen worden. Zudem sei ein 13-Jähriger durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt worden, zwei Beamte hätten leichte Verletzungen erlitten. Die Ermittlungen zu den Vorkommissen dauern aktuell noch an.

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