Energie Cottbus Pokal: Schwierige Anreise, wenig Platz – das wartet in Oranienburg

Achtelfinale: Energie Cottbus trifft nach dem Zweitrunden-Erfolg im Landespokal Brandenburg gegen den SV Babelsberg (3:2) nun auf Sechstligist Oranienburger FC Eintracht.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Energie Cottbus spielt im Achtelfinale des Brandenburger Landespokals gegen Oranienburger FC Eintracht.
- Der Sechstligist hat eine starke Defensive und beachtliche Pokalerfolge.
- Spiel findet in der Orafol-Arena statt, Zuschauer sind nah am Spielfeld.
- Anreise für Fans schwierig wegen Schienenersatzverkehr und Parkplatzmangel.
- Spieltermin: Samstag, 16. November, 13 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Natürlich ist es eine Pflichtaufgabe für den FC Energie Cottbus, wenn der Drittligist im Achtelfinale des Brandenburger Landespokals am Sonnabend (16. November, 13 Uhr) auf Sechstligist Oranienburger FC Eintracht trifft. Bei dem Amateurverein wartet eine besondere Atmosphäre, in der man den Spielern so nahe kommen kann wie nur selten.
Allerdings müssen sich die Fans von Energie Cottbus gut vorbereiten, denn die Anreise zum Spiel ist gar nicht so einfach. Hier sind die wichtigsten Infos zum Gegner, seinem Stadion und der Anreise für die FCE-Fans:
Energie Cottbus gegen Oranienburger FC Eintracht – der Gegner
Der Oranienburger FC Eintracht gehört zu den Topteams der Brandenburgliga und wurde in den vergangenen drei Saisons zweimal Vizemeister. Auch aktuell läuft es für den OFC gut, von elf Brandenburgliga-Spielen dieser Saison hat er erst zwei verloren und zuletzt gegen den MSV Neuruppin in Unterzahl gepunktet (1:1) – ein Erfolg, der gegen Energie Cottbus Mut machen soll: „Die Jungs haben gemerkt, was mit Willen, Leidenschaft, der guten Athletik und dem Glauben an die eigene Stärke möglich ist“, sagte Trainer Enis Djerlek danach.
Schon seit 2018 betreut Djerlek das Team als Cheftrainer, zuvor war er im Verein Assistent der Brandenburger Trainerlegende Hans Oertwig. Unter dem 50-Jährigen ist die Defensive das Oranienburger Prunkstück: Mit elf Gegentoren aus elf Spielen stellt man aktuell die zweitbeste Defensive der Brandenburgliga.
Auch die Pokalbilanz kann sich sehen lassen: In der zweiten Runde schaltete der OFC „in einer Hitzeschlacht“ (O-Ton Enis Djerlek) mit dem Oberligisten Ludwigsfelder FC (2:1 n.V.) ein klassenhöheres Team aus. „So etwas wie am Sonnabend, das sind besondere Spiele, großartig für die gesamte Region“, sagt der OFC-Trainer, und interessant, „weil so unterschiedliche Teams aufeinandertreffen. Hier die, die nach ihrer Tagschicht zum Training kommen, dort die, die mit Fußball ihren Lebensunterhalt verdienen.“ Aber es ist eben ein Pflichtspiel. „Der FC Energie muss zum OFC kommen.“ Betonung auf dem Verb. „Wir sind gespannt, wie die Profis gegen einen Brandenburgligisten auftreten.“
Energie Cottbus gegen Oranienburger FC Eintracht – das Stadion
So nah wie in Oranienburg dürften die Zuschauer selten an die FCE-Profis kommen, denn es herrscht wenig Platz in der Orafol-Arena: Gerade einmal knapp einen Meter trennen die Auslinie und die Bande, hinter der die Zuschauer stehen. Auf der Westseite gibt es zudem eine 50 Meter lange Tribüne, die vor Wind und Regen schützt. Rund 1800 Zuschauer erwartet der Gastgeber, deutlich mehr als die üblichen 10 Prozent der Tickets gingen an die Gäste. Das ursprüngliche Kontingent von 300 Tickets für den FCE war nochmal erheblich aufgestockt worden.
Erfahrung mit großen Kulissen hat der Oranienburger FC Eintracht zur Genüge: Das Stadtderby gegen den TuS Sachsenhausen in der Brandenburgliga lockt jedes Jahr rund 1500 Zuschauer an. Wichtig für die Fans: Heim- und Gästebereich sind getrennt. Heimfans nutzen vom Bahnhof kommend den ersten Eingang, die Gäste den zweiten knapp 100 Meter weiter.
Energie Cottbus gegen Oranienburger FC Eintracht – die Anreise
Für die Fans aus der Lausitz ist die Anreise nach Oranienburg aktuell nicht leicht. Der Weg per Zug führt mit dem RE2 zum Berliner Ostkreuz und dann mit der RB32 nach Oranienburg, allerdings verlängert sich die Fahrt momentan deutlich. Es herrscht nämlich auf der Strecke zwischen Cottbus und Lübbenau Schienenersatzverkehr. Statt zwei Stunden von Cottbus nach Oranienburg (inklusive Umsteigen) dauert die Fahrt nun drei Stunden.
Am eigenen Leib erfuhr das kürzlich Energie-Stürmer Timmy Thiele, der aus Wandlitz nach Cottbus zum Training pendelt und am Mittwoch auf Instagram seinem Frust Luft machte: Als „absolute Hölle“, bezeichnete er die Fahrt mit dem Ersatzverkehr, der Bus sei bis unters Dach voll gewesen. Während die FCE-Profis am Sonnabend mit dem eigenen Mannschaftsbus anreisen, bietet sich für die Fans das Auto als Alternative an: Die Fahrt dauert rund zwei Stunden, empfehlenswert ist es, über den östlichen Berliner Ring (A10) zu fahren.
In Oranienburg wartet aber auf die Autofahrer ein Problem: Die Parkplätze in Stadionnähe sind äußerst knapp, am Sonnabend findet in Nachbarschaft zum Stadion eine Gesundheitsmesse statt. Der OFC empfiehlt stattdessen die kostenfreien Park-and-Ride-Plätze am Bahnhof, von dort dauert der Fußweg rund zehn Minuten. Diese 500 Stellplätze dürften sich schnell mit anreisenden Fans füllen.
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