Energie Cottbus: Petrik Sander übernimmt beim 1. FC Magdeburg in der 2. Liga

Petrik Sander übernimmt interimsweise den Cheftrainerposten beim 1. FC Magdeburg in der 2. Fußball-Bundesliga.
Imago/Jan Huebner- Petrik Sander wird interimsmäßiger Cheftrainer beim 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga.
- Sander betreute zuvor die U23 des Vereins und führte sie zum Aufstieg in die Regionalliga Nordost.
- Der FCM trennte sich nach sechs Niederlagen in Folge von Trainer Markus Fiedler.
- Sander war 24 Jahre bei Energie Cottbus und stieg 2006 mit dem Verein in die Bundesliga auf.
- Sander bereitet das Team auf das Auswärtsspiel gegen Darmstadt 98 vor, Zukunft als Trainer offen.
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Der Ex-Cottbuser Petrik Sander kehrt auf die große Profi-Fußball-Bühne zurück. Sander übernimmt beim 1. FC Magdeburg interimsweise den Posten des Cheftrainer in der 2. Bundesliga. Der 64 Jahre alte Coach hatte bisher die Magdeburger U23-Mannschaft in der Regionalliga Nordost betreut und zuletzt zum Aufstieg geführt.
Am Sonntagabend hatte der Tabellenletzte der 2. Bundesliga seinen Cheftrainer Markus Fiedler freigestellt. Das U-23-Trainerduo Petrik Sander und Pascal Ibold hat am Montag im Verbund mit Co-Trainer Silvio Bankert interimsweise das Training übernommen.
Sander feiert Aufstieg mit Energie Cottbus
„Wie angekündigt haben wir in der zurückliegenden Woche eine eingehende Analyse vorgenommen und sind zum Entschluss gekommen, dass das Vertrauen seitens der Mannschaft in Markus und die Hoffnung auf die Trendwende nicht mehr gegeben sind“, sagte FCM-Sportchef Otmar Schork. Nach dem desaströsen 0:6 im Testspiel gegen Braunschweig und dem vorangegangen 0:4 gegen die SV Elversberg habe Ratlosigkeit geherrscht, erklärte der 68-Jährige.
Trotz sechs Niederlagen hintereinander hatte sich Schork am Dienstag noch hinter den Trainer gestellt, den er selbst als Nachfolger von Christian Titz im Sommer geholt hatte. Zugleich hatte der Geschäftsführer betont, dass es „keine Deadline“ gebe. Diese trat nun schneller als gedacht ein.
Petrik Sander hat eine lange Vergangenheit bei Energie Cottbus: 24 Jahre lang war er als Spieler und Trainer in der Lausitz. Als Angreifer schoss er in 247 Energie-Spielen 86 Tore. Zweimal wurde er zum Fußballer des Jahres gewählt. Als Trainer gelang Sander im Mai 2006 der Aufstieg in die Bundesliga.
Seine Rückkehr auf die große Profi-Fußball-Bühne feiert Petrik Sander am Sonntag mit dem Spiel bei Darmstadt 98 (13.30 Uhr). Nach dem Abschied aus der Lausitz arbeitete er als Trainer beim VfR Aalen, TuS Koblenz und Budissa Bautzen. Seit 2020 ist Sander beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag: erst als U19-Coach, dann bei der U23 – und nun als Interims-Coach bei den Profis. Oder wird am Ende sogar mehr daraus?
„Es geht um eine Interimslösung, eine Kurzfristigkeit. Da sind wir ein Stück weit dem Verein gegenüber in der Verantwortung. Davon gehe ich jetzt erst einmal aus. Was sich daraus entwickelt: keine Ahnung“, sagte Sander bei Sky.

