Energie Cottbus
: Moritz Broschinski wechselt in die 2. Liga - Erinnerung an FCE-Zeit

Moritz Broschinski ist zurück in Deutschland. Der gebürtige Finsterwalder wechselt zu einem Zweitliga-Konkurrenten des FC Energie Cottbus, den er noch aus FCE-Zeiten kennt.
Von
Peter Mertes
Karlsruhe
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Transfer: Moritz Broschinski (hier mit dem FC Basel in der Europa League) wechselt in die 2. Fußball-Bundesliga. Dort gibt es in der kommenden Saison ein Wiedersehen mit Energie Cottbus.

IMAGO/Grant Hubbs
  • Moritz Broschinski wechselt leihweise mit Kaufoption zum Karlsruher SC.
  • Der Stürmer kam beim FC Basel nicht zum Zug und kehrt nach Deutschland zurück.
  • KSC-Sportchef Eggimann lobt Arbeitsrate, Tiefenläufe und Präsenz im Strafraum.
  • Broschinski spielte u. a. für Energie Cottbus, BVB II und den VfL Bochum in der Bundesliga.
  • Wiedersehen mit Energie Cottbus im Wildpark am 5. Spieltag vom 11. bis 13. September.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Wechsel zum FC Basel im Sommer 2025 brachte Moritz Broschinski kein Glück. Beim Schweizer Rekordmeister konnte sich der in Finsterwalde geborene Stürmer nicht durchsetzen. Ein Jahr später will der 25-Jährige in Deutschland einen neuen Anlauf unternehmen und wechselt für eine Saison auf Leihbasis mit Kaufoption zum Zweitligisten Karlsruher SC. Das gaben die Baden-Württemberger bekannt.

„Er ist ein Spieler, der genau in das Profil passt, das wir für diese Position definiert haben - athletisch, taktisch und charakterlich. Er kennt den deutschen Fußball bestens, bringt internationale Erfahrung mit und wird wenig Anlaufzeit brauchen“, wird Geschäftsführer Mario Eggimann in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Nach seiner Ausbildung im Nachwuchs bei Hertha Finsterwalde (heute Sängerstadt Finsterwalde), Glückauf Brieske/Senftenberg und Energie Cottbus war Broschinski auch für die FCE-Profis aktiv, ehe 2020 der Wechsel in die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund folgte. Danach spielte der Angreifer ab 2022 für den VfL Bochum drei Saisons in der Bundesliga. Der Karlsruher SC ist nun seine vierte Profistation in Deutschland.

Broschinski kommt bereits auf 70 Bundesligaspiele (fünf Tore, sieben Vorlagen) und 34 Drittliga-Partien (drei Tore, zwei Vorlagen). Zudem stand er zuletzt für den FC Basel in der Europa League (sechs Spiele) und Champions League-Qualifikation (zwei Spiele) auf dem Rasen.

Wiedersehen mit Energie Cottbus schon im September

Fußballerisch zeichnet den im Dorf Breitenau (Ortsteil von Sonnewalde) nahe Finsterwalde aufgewachsenen Stürmer sein großer Einsatz auf dem Feld aus. Diesen stellt KSC-Sportchef Mario Eggimann explizit heraus: „Moritz Broschinski ist ein Stürmertyp, der sich durch seine hohe Arbeitsrate gegen den Ball, konsequente Tiefenläufe und große physische Präsenz im Strafraum auszeichnet.“

Der Finsterwalder selbst freut sich auf seinen neuen Verein und hat an ihn noch Erinnerungen aus der Cottbuser Zeit. „Vor einigen Jahren habe ich damals noch mit Cottbus im alten Wildparkstadion gespielt, unter anderem auch gegen Marvin Wanitzek“, erinnert sich Broschinski an die Drittliga-Saison 2018/19 zurück. Heute ist Wanitzek KSC-Kapitän und aus dem einstigen Gegenspieler wird ein Teamkamerad.

„Nun freue ich mich sehr, selbst für den KSC im Wildpark auflaufen zu dürfen und auf Torejagd zu gehen“, blickt Broschinski voraus. Auf das Wiedersehen mit Energie Cottbus im Wildparkstadion muss der Lausitzer nicht lange warten: Schon am 5. Spieltag (11. bis 13. September) gastiert der FCE in Baden-Württemberg.

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