Energie Cottbus
: Lara Prasnikar wechselt in die Bundesliga - Vater trainierte FCE

Lara Prasnikar gehört zu Europas besten Torjägerinnen, künftig läuft die 28-Jährige wieder in Deutschland auf. Ihr Vater Bojan ist bei Energie Cottbus noch gut bekannt.
Von
Peter Mertes,
sid Sport-Informations-Dienst statistisch
Wolfsburg
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WM-Qualifikation Frauen GER - Slowenien 2025/2026: Fussball, Frauen, Saison 2025/2026, WM-Qualifikation in Dresden (Liga A, Gruppe 4), Deutschland - Slowenien, Lara Prasnikar (Slowenien), 03.03.2026, Foto: Sebastian Räppold / Matthias Koch

Lara Prasnikar im Trikot der slowenischen Nationalmannschaft. Künftig läuft die Tochter von Ex-Energie-Trainer Bojan Prasnikar wieder in der deutschen Frauenfußball-Bundesliga auf.

Sebastian Räppold/Matthias Koch
  • Lara Prasnikar kehrt vom US-Klub Utah Royals zum VfL Wolfsburg zurück.
  • Die Stürmerin erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 – Einsatz im Sturmzentrum geplant.
  • Sie erzielte 68 Tore in 162 Bundesliga-Spielen und hielt zeitweise den Ablöserekord.
  • Wolfsburg meldet den Transfer zwei Tage vor dem Supercup gegen den FC Bayern.
  • Vater Bojan trainierte 2007 bis 2009 Energie Cottbus; Liga-Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Frauen-Vizemeister VfL Wolfsburg hat kurz vor dem Saisonstart Verstärkung für das Sturmzentrum geholt. Lara Prasnikar kehrt vom US-Klub Utah Royals in die Fußball-Bundesliga zurück.

Die slowenische Nationalspielerin erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Das gab der VfL zwei Tage vor dem Supercup gegen den FC Bayern (15. August 2026, 19.30 Uhr) bekannt.

Nach dem Abschied von Vereinsikone Alexandra Popp war Neuzugang Giovanna Hoffmann in Wolfsburg als Torjägerin vorgesehen. Das Comeback der Nationalspielerin nach einem Kreuzbandriss verzögert sich aber.

Prasnikar hielt die Rekordablöse im deutschen Frauenfußball

„Lara hat ihre Klasse über viele Jahre in der Frauen-Bundesliga unter Beweis gestellt“, sagte Wolfsburgs Direktorin Vanessa Bernauer über die 28-Jährige, die schon für Eintracht Frankfurt und Turbine Potsdam auf Torejagd ging. „Sie ist in der Offensive flexibel einsetzbar, kann im Sturmzentrum, aber ebenso etwas hängender agieren.“

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68 Tore in 162 Bundesliga-Partien hat Prasnikar vorzuweisen, vor einem Jahr war sie für kolportierte 550.000 Euro vom Main nach Utah gewechselt. Damit hielt die Slowenin bis vor Kurzem den Rekord für die höchste Ablösesumme im deutschen Frauenfußball. Diesen Sommer löste Lisa Baum sie ab - für 600.000 Euro wechselte die 19-Jährige von RB Leipzig zu Arsenal London.

Als FCE-Manager war Steffen Heidrich drei Jahre in der 1. Liga tätig. Mit Trainer Bojan Prasnikar gelang der Klassenerhalt 2008.

ARCHIV - Cottbus? Trainer Bojan Prasnikar (r) unterhält sich mit Energie-Manager Steffen Heidrich im Berliner Olympiastadion (Archivfoto vom 06.10.2007).  Drei Runden vor Saison-Halali empfängt der FC Energie Cottbus am Mittwoch (13.05.2009) zum Abstiegs-Endspiel Borussia Mönchengladbach. «Da hängt unglaublich viel dran», sagte Energie- Manager Steffen Heidrich im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Es drohen bis zu 50 Prozent reduzierte Gehälter und Einnahmen, keine Bundesliga mehr im ganzen Osten. Foto: Arno Burgi dpa (zu  dpa 0413 vom 12.05.2009) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Bojan Prasnikar (r., mit Steffen Heidrich) war von 2007 bis 2009 Trainer von Energie Cottbus in der Fußball-Bundesliga. Seine Tochter führt als Spielerin die Bundesliga-Geschichte der Familie fort.

Arno Burgi/dpa

Über ihre Rückkehr nach Deutschland sagte Prasnikar: „Der VfL zählt zu den größten Vereinen in Europa, deshalb bedeutet mir dieser Wechsel sehr viel.“ Ihr Vater Bojan Prasnikar trainierte von 2007 bis 2009 Energie Cottbus und war bislang letzter Erstliga-Trainer des FCE. In der ersten Saison in der Lausitz war ihm der Klassenerhalt gelungen, in der zweiten stieg Energie nach der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg ab (0:3/0:2).

Nun ist der 1. FC Nürnberg der erste Liga-Gegner für seine Tochter: Am 22. August 2026 (14 Uhr) startet der VfL bei den Fränkinnen in die neue Bundesliga-Saison. Zuvor geht es im Supercup gegen Double-Gewinner Bayern München um den ersten Titel. mit sid