Energie Cottbus in Dortmund: Massenprügelei vorm Stadion – Polizei nennt Details

Das Dortmunder Polizeipräsidium teilt nach der Massenschlägerei vor dem Spiel Borussia Dortmund II gegen Energie Cottbus in der 3. Liga die ersten Ermittlungsergebnisse mit.
Dieter Menne/dpa- Gewalt zwischen Dortmund und Cottbus-Fans bei Drittliga-Spiel; Polizei ermittelt.
- Vor dem Stadion Rote Erde kam es zu Schlägereien und Flaschenwürfen.
- Polizei stellte Personalien von 110 Personen fest; Strafverfahren wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung.
- Fans erhielten Platzverweis und wurden aus Dortmund eskortiert.
- Zwei Dortmunder Fans verletzt; Gegenstände sichergestellt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem gewaltsamen Zusammenstoß von Männer-Gruppen am Rande des Drittliga-Spiels Borussia Dortmund II gegen Energie Cottbus hat die Polizei Dortmund am Montag Einzelheiten zu den Ermittlungen veröffentlicht.
Bei der 1:4-Niederlage des FC Energie hatten am Sonntag Teile der Cottbuser Fanszene im Gästeblock des Stadions Rote Erde gefehlt. Sie waren von der Polizei nach einem Vorfall vor dem Stadion festgesetzt worden. Dort sind Fan-Gruppierungen von Borussia Dortmund und Energie Cottbus aufeinandergetroffen, es kam zum körperlichen Auseinandersetzungen.
Im Polizeibericht heißt es zu dem Vorfall: „Gegen 15:30 Uhr liefen etwa 100 Fans der Heimmannschaft in Richtung des Stadions Rote Erde. Gleichzeitig standen etwa 100 Gästefans auf der Straße ‚Im Rabenloh‘ in Höhe der dortigen Fanwelt. Die beiden Fangruppen trafen aufeinander, es folgte eine körperliche Auseinandersetzung, bei der sich mehrere Personen schlugen, traten und mit Gegenständen bewarfen.“
Strafverfahren wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung
Das schnelle Einschreiten zahlreicher Einsatzkräfte habe die Auseinandersetzung nach wenigen Minuten beendet und die beiden Fanlager voneinander getrennt werden, heißt es. „Dabei kam es zu Flaschenwürfen in Richtung der Einsatzkräfte, die Beamten blieben unverletzt. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Dortmunder Fans bei der Auseinandersetzung verletzt, die sich jedoch vor Feststellung ihrer Personalien entfernten“, teilte die Polizei zudem mit.
Die Polizei habe die Gästefans zurückgedrängt und auf dem Verbindungsweg „Am Westfalenstadion“ festgesetzt, so der Bericht. Demnach seien die Personalien von 110 Personen festgestellt worden. Bei sieben Personen fanden die Beamten Vermummungsmaterialien und Passivbewaffnungen, die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung ein, so der Polizeibericht.
Alle beteiligten Personen erhielten einen Platzverweis für das Stadtgebiet Dortmund, wurden zu ihren Fahrzeugen begleitet und verließen anschließend gegen 21:30 Uhr unter polizeilicher Begleitung das Stadtgebiet, berichtet die Polizei.
