Energie Cottbus: Hantschke arbeitet jetzt für früheren FCE-Profi

Benjamin Hantschke (r.) arbeitet künftig bei Skyfit im Marketing. Mit Björn Brunnemann (l.) sitzt ein einstiger Profi von Energie Cottbus in der Geschäftsleitung.
SkyfitDas neue Firmenlogo ist nicht mehr Rot-Weiß, sondern Schwarz-Weiß: Benjamin Hantschke bleibt nach seiner Kündigung als Marketingleiter bei Energie Cottbus in der Lausitz – und auch im Sportbereich. Der 33-Jährige wird künftig bei Skyfit, einer Fitnessclub-Kette mit Standorten in Cottbus, Berlin und München, im Marketingbereich arbeiten.
In der Geschäftsleitung von Skyfit sitzt mit Björn Brunnemann ein ehemaliger Energie-Profi. Von 2003 bis 2005 spielte er mit dem FCE in der 2. Bundesliga, absolvierte insgesamt 57 Pflichtspiele für Cottbus. Außerdem war der 40-Jährige in seiner Karriere unter anderen für den FC St. Pauli, Union Berlin, Rot-Weiß Erfurt oder den BFC Dynamo. Brunnemann erklärte am Freitag auf Rundschau-Nachfrage: „Wir freuen uns mit Benni Hantschke einen motivierten und kreativen Mitarbeiter mit einem großen Netzwerk für Skyfit gewinnen zu können. Er wird für uns in Cottbus, Berlin und München in Sachen Marketing und Firmenkooperation tätig sein, um die Marke Skyfit für die jeweilige Region weiter zu stärken und zu entwickeln.“

Benjamin Hantschke (r.) arbeitet künftig bei Skyfit im Marketing. Mit Björn Brunnemann (l.) sitzt ein einstiger Profi von Energie Cottbus in der Geschäftsleitung.
SkyfitFitnesstrainer kommt auch von Energie
Neben Hantschke hat mit Fitnesstrainer Maurice Ehmke ein weiterer ehemaliger Angestellter von Energie Cottbus die Seiten gewechselt. Ehmke arbeitet jetzt ebenfalls bei Skyfit in Cottbus – als Fitness- und Personaltrainer. Beim FCE war ihm in der Sommerpause kein neuer Vertrag angeboten worden.
Benjamin Hantschke indes hatte aus eigenen Stücken gekündigt. Die Rundschau hatte das als Warnsignal für den Verein gewertet und formuliert: „Dass er nach nur sechs Monaten als Nachfolger von Marketingleiter Ralf Lempke aufgibt, lässt darauf schließen, dass die Arbeitsprozesse im Verein alles andere als optimal laufen.“
Auf diese Berichterstattung gab es viel Resonanz in den sozialen Netzwerken, der Abgang wurde unter den FCE-Fans heftig diskutiert. Hantschke indes betont am Freitag auf Rundschau-Nachfrage: „Bitte haben Sie Verständnis, dass ich mich zu diesem Thema vorerst nicht äußern möchte.“
Hantschke bleibt FCE-Stadionsprecher
Der 33-Jährige schaut jetzt voraus und sagt: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Ich habe mit dem Team von Skyfit ja schon länger zusammengearbeitet, weil sie offizieller Fitnesspartner von Energie Cottbus sind.“ Heißt: Hantschke wird auch künftig mit dem FCE zu tun haben – nun aber auf der anderen Seite des Schreibtisches.
Außerdem bleibt er den Energie-Fans als Stadionsprecher erhalten. Das Herz von Hantschke bschlägt auch weiterhin für Rot und Weiß: „Diese Aufgabe liegt mir sehr am Herzen. Deshalb habe ich dem Verein bei meiner Kündigung angeboten, weiter als Stadionsprecher arbeiten zu können. Dass der FCE dieses Angebot angenommen hat, macht mich sehr glücklich.“

