Energie Cottbus: Hannover 96 entlässt Trainer – Ex-Cottbuser rückt auf

Hannover 96 hat Trainer André Breitenreiter entlassen. Im Endspurt der 2. Bundesliga rückt nun ein ehemaliger Trainer von Energie Cottbus mit in die Verantwortung.
Uwe Anspach/dpa- Hannover 96 entlässt Trainer André Breitenreiter nach drei Niederlagen in Folge.
- Dirk Lottner, Ex-Coach von Energie Cottbus, übernimmt vorerst.
- Nach Saisonende wird ein neuer Cheftrainer gesucht, Kandidaten: Steven Cherundolo und Lukas Kwasniok.
- Breitenreiter gewann als Spieler 1992 den DFB-Pokal und schaffte 2017 den Bundesliga-Aufstieg.
- Lottner war bei Energie Cottbus während der Corona-Zeit Trainer.
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Nach der Trennung von Hannover 96 von Trainer André Breitenreiter rückt nun ein Ex-Cottbuser mit in die Verantwortung. Das gab der Fußball-Zweitligist am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt. Der einstige Aufstiegstrainer Breitenreiter scheiterte seit seiner Rückkehr als Coach im Dezember vergangenen Jahres daran, mit den ambitionierten Niedersachsen im Aufstiegsrennen entscheidend mitzumischen. Zuletzt gab es drei Niederlagen in Serie, weshalb man sich „gemeinsam darauf verständigt“ habe, die Zusammenarbeit zu beenden.
„Nach den Resultaten der vergangenen Wochen ist klar: Wir müssen den Blick ab sofort auf die neue Saison richten und werden im Sommer auch auf der Trainerposition eine Veränderung vornehmen“, sagte Sport-Geschäftsführer Marcus Mann. „André und ich hatten ein sehr offenes und gutes Gespräch, in dem sich schnell zeigte, dass wir die Ansicht teilen, dass es unter diesen Vorzeichen richtig ist, jetzt einen Schnitt zu machen.“
Dirk Lottner war für ein halbes Jahr bei Energie Cottbus
Der bisherige Co-Trainer Lars Barlemann, U19-Coach Dirk Lottner und U17-Trainer Christian Schulz werden die Mannschaft in den vier verbleibenden Saisonspielen betreuen. Dirk Lottner ist bei Energie Cottbus ein guter Bekannter. Der gebürtige Kölner war in der schwierigen Corona-Zeit von September 2020 bis April 2021 beim FCE im Amt. Allerdings absolvierte Energie Cottbus unter seiner Führung in der Regionalliga Nordost nur neun Spiele. Danach war der 53-Jährige zu Hannover 96 gewechselt und hat dort 76 Pflichtspiele als Trainer der U19 bestritten.
Wer nach Saisonende Chefcoach bei den Niedersachsen wird, ist noch offen. Als Kandidaten gelten Club-Legende Steven Cherundolo und Lukas Kwasniok, der am Ende der Saison den SC Paderborn verlässt.
Als Spieler hatte Breitenreiter mit Hannover 1992 den DFB-Pokal gewonnen. Ab 2017 erlebte er mit dem Club als Trainer während seiner ersten Station den Aufstieg in die Bundesliga, danach schaffte er den Klassenerhalt - und musste Anfang 2019 gehen. Anschließend wurde er Schweizer Meister mit dem FC Zürich, trainierte die TSG 1899 Hoffenheim und den englischen Club Huddersfield Town. (mit dpa)

