Energie Cottbus
: Hätte der FCE beim VfL Osnabrück einen Elfmeter bekommen müssen?

Wurde Energie Cottbus im Spiel gegen den VfL Osnabrück von Schiedsrichter Patrick Ittrich ein Elfmeter verwehrt? Experte Babak Rafati äußert sich.
Von
Peter Mertes
Osnabrück
Patrick Ittrich: ARCHIV - 08.11.2025, Baden-Württemberg, Sinsheim: Fußball: Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim - RB Leipzig, 10. Spieltag, PreZero Arena. Schiedsrichter Patrick Ittrich gestikuliert.  (zu dpa: «Bayern und Schiris: «Lassen uns nicht den Mund verbieten»») Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schiedsrichter: Hat Patrick Ittrich beim Spiel zwischen Energie Cottbus und dem VfL Osnabrück ein Foulspiel an FCE-Stürmer Erik Engelhardt im Strafraum übersehen?

Uwe Anspach/dpa
  • Streit um verweigerten Elfmeter: Szene bei Cottbuser 0:1 in Osnabrück im Fokus.
  • In Minute 40 traf Jannik Müller nach Engelhardts Abschluss dessen Fuß.
  • Schiedsrichter ließ weiterlaufen, Proteste der Cottbuser blieben aus.
  • Babak Rafati bewertet die Aktion als Foul – Elfmeter hätte gegeben werden müssen.
  • Der Ex-Fifa-Schiedsrichter analysiert strittige 3.-Liga-Szenen für Liga3-Online.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Spiel mit vielen Höhepunkten und großen Aufregern war es nicht, das sich Energie Cottbus und der VfL Osnabrück in der 3. Liga lieferten. Eine möglicherweise wichtige Szene bei der Cottbuser 0:1-Niederlage wurde erst in der Zeitlupe wirklich deutlich. In der 40. Minute bekam Erik Engelhardt von Justin Butler eine Flanke serviert und beförderte den Ball stark bedrängt von Osnabrücks Kapitän Jannik Müller übers Tor.

Weil der VfL-Verteidiger Engelhardts Abschluss blockte, gab es Eckstoß für den FCE. Allerdings blockte Müller in der Szene nicht nur den Ball, sondern traf Engelhardt nach dessen Abschluss auch noch am Fuß.

Proteste der Cottbuser gab es in der Szene nicht. Auch nach dem Spiel sprachen die Lausitzer die Szene nicht an, die in Realgeschwindigkeit weitestgehend untergegangen war. Hätte es für die Aktion dennoch einen Strafstoß geben müssen?

Schiedsrichter-Experte Babak Rafati analysiert die Situation und spricht sich für einen Strafstoß aus, da ein Foulspiel vorgelegen habe. Der ehemalige Fifa-Schiedsrichter analysiert für das Internetportal Liga3-Online.de die strittigen Entscheidungen des zurückliegenden Wochenendes in der 3. Liga. Rafati leitete insgesamt 84 Bundesliga-Partien und zahlreiche internationale Spiele.

Babak Rafati sieht einen Foulelfmeter für Energie Cottbus

Die Sicht von Babak Rafati auf die betreffende Szene: „Engelhardt spielt den Ball im Strafraum. Sein Gegenspieler Müller will auch zum Ball, kommt aber etwas zu spät, verfehlt das Spielgerät und trifft nur Engelhardt klar am Fuß. Auch wenn dieser klare Fußtreffer von Müller nicht beabsichtigt ist, was beim Foulspiel aber nicht relevant ist, liegt ein Foulspiel vor, sodass es einen Elfmeter hätte geben müssen.“

Das Urteil von Babak Rafati: „Eine Fehlentscheidung, dieses Foulspiel ungeahndet und weiterspielen zu lassen.“

Energie Cottbus – der Spielplan in der 3. Liga 2025/26

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