Robert Almer hat in seiner Karriere als Profifußballer eine Menge erlebt – auch beim FC Energie Cottbus. Der 38 Jahre alte Österreicher stand in der 2. Bundesliga beim FCE zwischen den Pfosten. Seit 2019 arbeitet Almer als Torwart-Trainer der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft.

Robert Almer bei Energie Cottbus

Robert Almer wechselte damals nach zwei Jahren bei Fortuna Düsseldorf zu Energie Cottbus. An seine Zeit in der Lausitz hat der 33-fache Nationalspieler viele schöne Erinnerungen. „Mir wurde innerhalb der ersten Wochen deutlich, dass Energie für die Menschen in und um Cottbus eine Art Religion und ein Zufluchtsort ist. Jeder fiebert mit diesem Klub mit. Ich finde, dass Cottbus auch immer schlechter gemacht wird, als es wirklich ist“, sagte Almer dem Internetportal transfermarkt.de.
Insgesamt 20 Pflichtspiele absolvierte Robert Almer im Trikot von Energie Cottbus. Er duellierte sich damals mit René Renno um die Nummer 1. Am Saisonende stieg der FCE jedoch in die 3. Liga ab. Mit der Durchschnittsnote 3,14 beim Fachmagazin Kicker war Almer der punktbeste Spieler von Energie Cottbus in dieser Saison. Boubacar Sanogo erzielte die meisten Tore (10).
Der Rückblick von Robert Almer: „Besonders der Spreewald war für mich eine Erholungsmöglichkeit und ein tolles Ausflugsziel. Mir tut es immer noch leid, dass wir damals nicht den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft haben, aber irgendwie passten viele Puzzleteile nicht ineinander. Zudem herrschte innerhalb und außerhalb des Klubs viel Unruhe.“
Energie Cottbus absolvierte 2013 das Trainingslager in Seefeld. Robert Almer hatte in seiner österreichischen Heimat sichtlich Spaß.
Energie Cottbus absolvierte 2013 das Trainingslager in Seefeld. Robert Almer hatte in seiner österreichischen Heimat sichtlich Spaß.
© Foto: Ottmar Winter
Der Torhüter aus Österreich wechselte anschließend zu Hannover 96. Bei Austria Wien beendete er 2018 seine aktive Karriere. Nach der Trainer-Station beim SV Mattersburg unterschrieb Almer dann ein Jahr später beim österreichischen Verband.

Robert Almer über seinen Job

Dieser Job als Torwart-Trainer der Nationalmannschaft macht ihm großen Spaß. „Ich vergleiche einen Nationaltorhüter gerne mit einem Besuch in einer Werkstatt. Das Auto, oder in diesem Falle der Torhüter, wird bei seinem Verein gebaut. Deshalb können wir am Haupttraining nichts verändern, aber wir können sinnbildlich den Reifendruck oder den Ölstand überprüfen, damit der Torhüter nicht liegen bleibt. Wir können somit neue Inputs geben, Verbesserungsvorschläge den Torhütern mitteilen“, erklärte Robert Almer.