Bei Energie Cottbus wird nach der Anzeige von Kurzarbeitergeld jetzt auf den Bescheid der Agentur für Arbeit gewartet. Den benötigt der Fußball-Regionalligist, um die staatliche Unterstützung beantragen zu können. FCE-Präsident Matthias Auth betonte am Freitag auf Rundschau-Nachfrage: „Es haben wirklich alle Mitarbeiter ihr entsprechendes Einverständnis gegeben, das macht mich stolz.“
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Über die konkreten finanziellen Einschnitte für die Spieler des Viertligisten wollte Auth keine Auskünfte geben, sagte allerdings: „Ich kann nur signalisieren, dass wir alles daran setzen werden, die persönliche Situation jedes Einzelnen in unsere Entscheidungen einfließen zu lassen.“ Gemeinsam mit sportlicher und kaufmännischer Leitung werde nun eine entsprechende Verteilung der Lasten geprüft. Klar sei, dass die Spieler nicht komplett auf Kurzarbeit null gesetzt werden können. Auth erläutert: „Sie haben ja den Auftrag, zu trainieren um für eine mögliche Wiederaufnahme der Saison bereit zu sein.“

Verschiebung der Transfer-Periode?

Wann das passieren wird, vermag Auth genauso wenig wie alle anderen Beteiligten zu sagen. Er ist mit dem Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) in Kontakt, beobachtet aber auch genau, was beim Weltverband Fifa sowie beim Deutschen Fußball Bund (DFB) derzeit besprochen und entschieden wird. Der Energie-Präsident betont: „Da geht es ja möglicherweise um die Änderung der grundsätzlichen Modalitäten, beispielsweise die Verschiebung der Transferperioden.“
Sollte die Saison nämlich über den 30. Juni 2020 hinaus verlängert werden, hätte Energie Cottbus wie alle anderen Fußballclubs das Problem, dass die Verträge vieler Spieler auslaufen. Der 30. Juni ist der jährliche Stichtag im deutschen Fußball. Beim FCE beispielsweise enden in diesem Sommer gleich die Verträge von 20 Profis. Wie genau mit denen für einen möglichen Saisonendspurt im Juli oder August geplant werden kann, ist offen.

Matthias Auth live beim „Insta Talk“

Energie-Präsident Auth sagt, dass dabei viel von Fifa und DFB abhänge, der FCE sich aber auch konkret auf diese Sommerspiel-Variante vorbereitet. Er ergänzt: „Wir versuchen, verschiedene Szenarien abzustecken und auch wirtschaftlich zu simulieren.“ Fest steht für ihn jetzt schon: Allein mit den Einsparung anhand der angedachten Einführung der Kurzarbeit wird Energie die Einnahmeverluste nicht kompensieren können, wenn die Saison nicht zu Ende gespielt wird. Der FCE hat noch fümf Heimspiele und vielleicht sogar noch ein sicherlich erneut ausverkauftes Aufstiegsspiel in dieser Spielzeit in Aussicht. Der Verein kalkuliert mit Netto-Einnahmen aus einem regulären Regionalliga-Spiel von 70 000 Euro. Eine fünffache oder möglicherweise noch höhere Summe büßt der FCE nun möglicherweise ein.
Energie-Präsident Matthias Auth ist am Samstag um 12 Uhr zu Gast beim „Insta Talk“ der Sportredaktion der Lausitzer Rundschau.
Das Interview ist kostenlos im sozialen Netzwerk „Instagram“ zu sehen. Die LR-Sportredaktion ist dort unter @lausitzerrundschau_sport zu finden.
Wenn Sie Fragen an Matthias Auth haben, dann können Sie die uns vorab per Mail an sport@lr-online.de schicken oder auch live während des Interviews bei Instagram stellen.
Alle bisherigen „Insta Talk“-Aufzeichnungen unter anderem mit Bahnrad-Champion Maximilian Levy oder FCE-Profi Niclas Erlbeck gibt es unter www.lr-online.de/instatalk

Samstag, 12 Uhr: Auth im Rundschau-Livetalk

Energie-Präsident Matthias Auth ist am Samstag um 12 Uhr zu Gast beim „Insta Talk“ der Sportredaktion der Lausitzer Rundschau.
Das Interview ist kostenlos im sozialen Netzwerk „Instagram“ zu sehen. Die LR-Sportredaktion ist dort unter @lausitzerrundschau_sport zu finden.
Wenn Sie Fragen an Matthias Auth haben, dann können Sie die uns vorab per Mail an sport@lr-online.de schicken oder auch live während des Interviews bei Instagram stellen.
Alle bisherigen „Insta Talk“-Aufzeichnungen unter anderem mit Bahnrad-Champion Maximilian Levy oder FCE-Profi Niclas Erlbeck gibt es unter www.lr-online.de/instatalk