Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) hat die Halbfinalpartien im diesjährigen Landespokal ausgelost.
Der FC Energie Cottbus trifft dabei am Wochenende 08./09. Mai im Stadion der Freundschaft auf den Regionalligakonkurrenten SV Babelsberg 03, wie die Auslosung am Dienstagnachmittag ergab. Ursprünglich hatte der FCE den SV Babelsberg bereits im Viertelfinale zugelost bekommen - dort aber als Auswärtsspiel im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion. Nach der Entscheidung des FLB, die Viertelfinals wegen der Corona-Pandemie abzusagen und stattdessen nur mit den verbliebenen vier Regionalligisten das Halbfinale auszuspielen, hat der FCE nun also einen Heimvorteil.

Union Fürstenwalde trifft auf FSV Luckenwalde

In der zweiten Partie trifft der FSV Union Fürstenwalde auf den FSV 63 Luckenwalde, wie der frühere Energie-Spieler Volkmar Kuhlee verkündete. Die Mannschaft aus Fürstenwalde ist der amtierende Titelverteidiger. Der FC Energie konnte die begehrte Trophäe zuletzt im Jahr 2019 gewinnen. Der Gewinn des Landespokals berechtigt zudem zur Teilnahme an der ersten Runde im DFB-Pokal.
Im Vorfeld der Auslosung hatte es einen Konflikt um die Verteilung von Geldern gegeben, welche die unterklassigen Vereine Ludwigsfelder FC (Oberliga Süd), 1. FC Frankfurt, MSV Neuruppin und Frankonia Wernsdorf (alle Brandenburgliga) erhalten sollen. Weil diese Clubs derzeit aufgrund der Corona-Verordnung nicht spielberechtigt sind, müssen sie das pandemiebedingt Pokal-Aus hinnehmen. Dafür werden sie entschädigt, in dem der künftige Pokalsieger zehn Prozent seiner Prämie für die Teilnahme am DFB-Pokal an diese Clubs abgibt.