Fußball-Regionalligist FC Energie Cottbus hat in der ­Coronavirus-Krise Kurzarbeit beantragt. Das teilte der Club am Donnerstag mit. Eine Entscheidung der Bundesagentur für Arbeit stehe bislang noch aus.

„Wir sind mehr als stolz auf unsere Spieler, Trainer und die Mannschaft aus der Geschäftsstelle. Ausnahmslos alle haben ihr Einverständnis zur Kurzarbeit gegeben, was de facto einen Verzicht auf einen Teil ihres Gehaltes bedeuten kann“, sagte Präsident Matthias Auth.

„Diese Bereitschaft mitzuhelfen, kann man gar nicht hoch genug schätzen.“ Die Anmeldung von Kurzarbeit sei „ein wichtiger und notwendiger Schritt“. Die „Sicherstellung des Fort­bestehens“ des Vereins sei „die elementare Aufgabe der handelnden Personen“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Der Trainingsbetrieb beim früheren Bundesligisten ruht seit dem 14. März, zwei Tage später waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend ins Home Office geschickt worden. Die Geschäftsstelle ist für den Publikumsverkehr derzeit ebenfalls geschlossen.

Mittelfeldspieler Niclas Erlbeck hatte im Rundschau-Interview betont: „Es hängen viele Jobs dran, von der Putzfrau bis zum Ordner. Von daher hoffe ich einfach, dass wir die Pandemie verlangsamen und zeitnah wieder ein normales Leben führen können. Energie Cottbus hat noch immer eine gewisse Strahlkraft im deutschen Fußball, deshalb wünsche ich mir, dass der Club die Situation übersteht.“

Der Trainingsbetrieb beim früheren Bundesligisten ruht seit dem 14. März, zwei Tage später waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend ins Home-Office geschickt worden. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat den Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Pandemie zuletzt bis zum 19. April ausgesetzt.