Energie Cottbus – Dynamo Dresden
: DFB legt Strafe wegen Pyrotechnik im Ostderby fest

Es hat geknallt beim Ostderby zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden. Das DFB-Sportgericht hat nun ein Urteil gefällt – das ist die Strafe wegen des Abbrennens von Pyrotechnik.
Von
Frank Noack
Cottbus
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3. Liga Energie Cottbus - Dynamo Dresden 2024/25: Fussball, Herren, Saison 2024/2025, 3. Liga (21. Spieltag), FC FC Energie Cottbus - SG Dynamo Dresden, Gästeblock, Fans von Dresden brennen Feuerwerk ab, 25.01. 2025, Foto: Matthias Koch

Beim Ostderby der 3. Liga zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden wurde im Gästeblock mehrfach Pyrotechnik gezündet.

Matthias Koch
  • DFB bestraft Dynamo Dresden mit 23.870 Euro wegen Pyrotechnik beim Ostderby gegen Energie Cottbus.
  • 30 Fackeln und ein Blinker führten zur kurzen Spielunterbrechung.
  • Fans mit Choreografie und schwarzen Umhängen präsentierten den Schriftzug „Dynamo – jeder fürchtet unseren Namen!“.
  • Dynamo Dresden hat in der Saison bereits 212.070 Euro an Strafe gezahlt.
  • Rostock erwartet hohe Strafe für Ausschreitungen gegen Dresden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das stimmungsvolle Ostderby der 3. Liga zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden hat wie erwartet ein finanzielles Nachspiel. Bei der Partie am 25. Januar 2025 im Leag Energie Stadion wurde jede Menge Pyrotechnik im Gästeblock gezündet.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat jetzt die Strafe für Dynamo Dresden festgelegt. Das DFB-Sportgericht belegte den Drittliga-Tabellenführer mit einer Geldstrafe in Höhe von 23.870 Euro. Grund: unsportliches Verhalten der Anhänger. Die SGD kann 7950 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

„Ab der 2. Spielminute wurden im Dresdner Zuschauerbereich mindestens 30 Bengalische Fackeln und ein Blinker gezündet. Das Spiel wurde deshalb in der 5. Spielminute für ungefähr 30 Sekunden unterbrochen“, heißt es im Urteil des DFB-Sportgerichts. „Im weiteren Spielverlauf wurden im Dresdener Zuschauerbereich in der 47. Spielminute 25 Bengalische Fackeln und zwei Rauchkörper sowie in der 60. Spielminute vier Bengalische Fackeln gezündet; das Spielgeschehen wurde hierdurch nicht erneut beeinträchtigt.“

Die rund 2000 Dynamo-Fans hatten sich beim Spiel in Cottbus alle mit schwarzen Umhängen gekleidet und präsentieren den Schriftzug „Dynamo – jeder fürchtet unseren Namen!“ Dazu war ein Totenkopf mit Kapuze zu sehen.

Die Choreo wurde damals mit einer krassen Kletteraktion angebracht: Ein mit schwarz-gelber Sturmhaube maskierter Dynamo-Fan war den Pfeiler der Überdachung der Südtribüne nach oben geklettert.

Der DFB-Kontrollausschuss hat sich bei der Strafzumessung am derzeit gültigen Strafkatalog orientiert. Dieser sieht für das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in der 3. Liga je Gegenstand grundsätzlich eine Geldstrafe in Höhe von 350 Euro vor. Weiterhin ist eine Erhöhung der Geldstrafe um grundsätzlich 20 Prozent bei einer Spielunterbrechung von bis zu einer Minute vorgesehen (Vorfälle zu Spielbeginn).

Dynamo Dresden hat mit dem jüngsten DFB-Urteil in dieser Saison bereits 212.070 Euro an Strafe für das Vergehen der Fans gezahlt und führt damit die Strafen-Tabelle der 3. Liga vor dem 1. FC Saarbrücken (107.055 Euro) und Hansa Rostock (96.105 Euro) an. Rostock erwartet jedoch noch eine hohe Geldstrafe für die massiven Ausschreitungen im Heimspiel gegen Dresden.

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