Energie Cottbus: Dieses denkwürdige Abstiegstrauma kann der FCE nun heilen

Der 14. Mai 2016: Energie Cottbus stürzt in die Viertklassigkeit ab. Die Stille nach der Niederlage gegen den FSV Mainz II hallte lange nach.
Repro: Jan Lehmann/LR- Energie Cottbus kann mit einem Sieg in Regensburg den Aufstieg in die 2. Bundesliga sichern.
- Hintergrund: Der Verein war nach 2016 sieben Jahre in der Regionalliga Nordost.
- Am 14. Mai 2016 stieg der FCE nach einem 2:3 gegen Mainz II erstmals in die Viertklassigkeit ab.
- Der 2:2-Ausgleich der Mainzer durch Fabian Kallig sorgte für Schockstarre im Stadion.
- Zehn Jahre nach dem Absturz bietet sich nun die Chance auf die Rückkehr – und ein Ende des Traumas.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
An diese gruselige Stille erinnert sich jeder FCE-Fan – und dieses Jubiläum macht deutlich, vor welcher historischen Chance der FC Energie Cottbus am Samstag im Auswärtsspiel beim SSV Jahn Regensburg steht. Mit einem Sieg am letzten Spieltag der 3. Liga könnte der FCE den Aufstieg in die 2. Bundesliga klarmachen und die Lausitzer nach zwölf Jahren Abstinenz wieder in die zweithöchste deutsche Spielklasse bringen.
Wie passend: Vor genau zehn Jahren erlebte der FCE eine der schwärzesten Stunden. Mit der dramatischen 2:3-Niederlage im Heimspiel gegen den FSV Mainz II am 14. Mai 2016 stieg der einstige Bayern-München-Bezwinger und DFB-Pokalfinalist in die Viertklassigkeit ab – zum ersten Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte.
Energie Cottbus steht vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga
Diese Niederlage gegen die Reserve der Mainzer ist für viele Energie-Fans noch der Inbegriff für einen ganz besonderen Schockmoment im Stadion. Als FSV-Jungprofi Fabian Kallig nach einem dramatischen Spielverlauf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den 2:2-Ausgleich erzielte, verfiel das Stadion der Freundschaft in eine Schockstarre. 13.841 Zuschauer waren tatsächlich totenstill. Die Lausitzer Rundschau titelte danach: „FCE-Drama: Erschossen aus dem Hinterhalt“.
So fühlte es sich seinerzeit für die Protagonisten auch an. Trainer Claus-Dieter Wollitz an der Seitenlinie war fassungslos, der gerade ausgewechselte Torsten Mattuschka hatte Tränen in den Augen. Was damals vielen Beteiligten noch nicht bewusst war: Für Energie Cottbus begann damit ein Jahrzehnt, das der Verein zum Großteil in der Regionalliga Nordost verbringen würde. Insgesamt sieben Jahre Viertklassigkeit, dabei spitzte sich die finanzielle Lage des FC Energie dramatisch zu. Die Corona-Pandemie tat ihr Übriges.
Umso bemerkenswerter, dass es der FCE zehn Jahre nach diesem Desaster an die Tür zur 2. Bundesliga klopft. Sollte den Cottbusern am Samstag mit einem Sieg in Regensburg der letzte Schritt gelingen, wäre das Trauma vom Mainz-Spiel wohl endgültig geheilt. Und die gruselige Stille von damals würde in ohrenbetäubendem Jubel untergehen.
Aus dem Archiv – die damalige Zeitungsseite der Lausitzer Rundschau zum Download: 14. Mai 2016 - Energie Cottbus steigt in die Regionalliga ab
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