Am Freitag hatte FCE-Sportchef Maximilian Zimmer den ersten Neuzugang für Energie Cottbus schon in Aussicht gestellt – am Samstag vermeldete der Club Vollzug. Mit Shawn Kauter hat der FCE den Kapitän vom Regionalliga-Rivalen Berliner AK unter Vertrag genommen.
Für Sportchef Zimmer ist dieser Transfer ein erster kleiner Coup – weil er somit gleichzeitig auch eine Lücke in der BAK-Defensive reißt. Zimmer erklärte in der Vereinsmitteilung: „Shawn ist ein richtig guter Junge mit viel Ehrgeiz und Charakter, der zudem bei Hertha BSC eine hervorragende Ausbildung genossen hat. Er war in den zurückliegenden Jahren beim Berliner AK Stamm- und Führungsspieler und zuletzt auch Kapitän. Zusammen mit Jan Koch bildete er im Spieljahr 2018/2019 im Übrigen die beste Innenverteidigung der gesamten Regionalliga Nordost.“

Kauter passt ins Cottbuser Suchprofil

Kauter passt genau in das Suchprofil, dass Zimmer vorab angekündigt hatte: Er will Spieler aus der Regionalliga Nordost zusammenholen, die perspektivisch eine gute Rolle in der Liga spielen können. Der in Berlin geborene Kauter begann seine fußballerische Laufbahn bei Hertha 03 Zehlendorf. Mit elf Jahren wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum vom Hertha BSC. Dort blieb er bis zum Männerbereich und spielte in der zweiten Mannschaft. Im Sommer 2018 wechselte der 1,83m große Abwehrspieler zum Berliner AK.
Insgesamt bestritt der Innenverteidiger 120 Regionalligaspiele für die beiden Berliner Vereine und erzielte dabei 14 Tore. Kauter ist wuchtig und kopfballstark.

Kauter noch im Pokal im Einsatz

FCE-Sportchef Zimmer betonte nun: „In den gemeinsamen Gesprächen hat er uns klar signalisiert, dass er richtig Bock hat für unseren FC Energie zu spielen. Neben seinen fußballerischen Qualitäten legen wir in unseren Planungen auch genau auf diese Mentalität großen Wert.“
Wie Energie Cottbus ist auch der Berliner AK noch im Pokal im Einsatz. Gemeinsam mit dem BFC Dynamo Berlin, FC Viktoria 1889, Tennis Borussia Berlin und VSG Altglienicke spielen die fünf verbliebenen Berliner Regionalligisten zunächst am 15. Mai ein Viertelfinale, für das allerdings gleich drei Teams ein Freilos erhalten.