Energie Cottbus: „BeKLOppt!!“ - FCE reagiert auf zerstörte Toiletten in Babelsberg

Im Stadion herrschte eine tolle Stimmung beim Pokalspiel zwischen dem SV Babelsberg und Energie Cottbus. Im Sanitärbereich benahmen sich einige FCE-Fans jedoch komplett daneben.
Sebastian Räppold/Matthias Koch- Beim Landespokalspiel in Babelsberg demolierten einige Cottbus-Fans die Toiletten im Gästebereich.
- Der FC Energie Cottbus kritisierte das Verhalten deutlich und bezeichnete es als „völlig beKLOppt“.
- Bilder zeigen zerstörte Toiletten, herausgebrochene Türen und beschmierte Wände im Stadion.
- Trotz der Schäden lobten Trainer und Energie-Präsident die Organisation und Stimmung des Spiels.
- Polizei zog nach dem Derby mit 4:2 für Cottbus ein positives Fazit zu Sicherheitsmaßnahmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der FC Energie Cottbus hat mit einem klaren Statement und deutlicher Kritik auf die Zerstörungswut einiger Fans beim Landespokalspiel in Babelsberg reagiert. Cottbuser Anhänger hatten am Samstag die Toiletten im Gästebereich des Karl-Liebknecht-Stadions demoliert.
„Vollkommen beKLOppt!“ – mit dieser Überschrift brachte der Verein am Sonntagnachmittag (16. November) seinen Unmut über diese völlig unnötige zum Ausdruck. Weiterhin hieß es in der Mitteilung auf den Social-Media-Kanälen von Energie Cottbus: „Vandalismus und Sachbeschädigungen sind der Gegenentwurf von Fankultur und haben nichts mit den Wertvorstellungen des #FCEnergie gemein. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur vollkommen beKLOppt!“
Bilder zeigen Ausmaß der Schäden in Babelsberg
In den auf Social Media kursierenden Bildern wird das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar: Toiletten sind zerstört, Türen herausgebrochen und Wände beschmiert. Außerdem sind die Sanitäranlagen mit einer Vielzahl an Stickern zugekleistert. Zerstörte Sanitärräume in den Stadien gab es zuletzt bundesweit immer wieder – sie sind mit hohen Reparaturkosten verbunden.
Diese schlimmen Bilder trüben den ansonsten stimmungsvollen Gesamteindruck bei diesem Derby, in dem sich Energie Cottbus gegen Babelsberg mit 4:2 (2:1) durchgesetzt und den Einzug ins Halbfinale des Brandenburger Landespokals gesichert hatte. Auch die beiden Trainer Ronny Ermel und Claus-Dieter Wollitz hatten unisono die gute Stimmung bei diesem brisanten Derby gelobt. In der Pressekonferenz wussten sie allerdings noch nichts von den zerstörten Toiletten.
Nach den Ausschreitungen im Vorjahr gab es diesmal trotz der Rivalität zwischen beiden Fanlagern im Stadion keine erkennbaren Zwischenfälle. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot im sowie rund um das Stadion präsent und zog nach dem Spiel ein positives Fazit. Auch Energie-Präsident Sebastian Lemke zeigte sich zufrieden. „Babelsberg hat das sehr gut organisiert dieses Jahr, sich sehr viel Mühe gegeben. Wir haben gut zusammengearbeitet und es hat geklappt“, sagte er der MAZ.

