Energie Cottbus 60. Geburtstag: Choreo von Fans und Profis bekommt viel Beifall

Jubiläum: Die Fans von Energie Cottbus haben ihre Choreo zum 60. Vereinsgeburtstag über das ganze Stadion gespannt – hier sind Osttribüne (r.) und Nordwand (l.) zu sehen.
Steffen Beyer- Energie Cottbus feiert 60. Vereinsgeburtstag mit Stadion-Choreo vs. TSG Hoffenheim II
- Motto: „Tief gefallen und hoch geflogen“ – Auf und Ab zwischen Ligen
- Banner mit Piplica, Geyer, Petersen; Nordwand zeigt drei Fan-Generationen
- Rot-weiße Ponchos, laute „60 Jahre Energie“-Gesänge, Applaus für Choreo
- Profis helfen mit; Kapitän Axel Borgmann betont Austausch mit Ultras
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einer großen Choreo über alle Tribünen im Leag Energie Stadion haben die Fans von Energie Cottbus beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II den 60. Vereinsgeburtstag begangen. „Tief gefallen und hoch geflogen“ lautete das Motto, unter dem die Energie-Fans an das Auf und Ab des Vereins zwischen Bundesliga und Regionalliga, zwischen DDR-Oberliga und den Anfängen als BSG in der DDR-Liga.
Auf einem Banner über die komplette Osttribüne waren alte Energie-Helden wir Tomislav Piplica, Eduard Geyer oder Nils Petersen zu sehen, über die Nordwand spannte sich ein Banner, das drei Generationen Fans symbolisierte. Sogar den leeren Gästeblock nutzten die FCE-Anhänger für ihre Choreo. Dazu erklangen von allen Tribünen „60 Jahre Energie“-Gesänge.
Als die großen Banner nach den Anfangsminuten abgebaut wurden, blieb es trotzdem stimmungsvoll. Mit roten und weißen Ponchos hüllten die Fans das Stadion in die Vereinsfarben und sorgten mit den bekannt lautstarken Gesängen für Gänsehaut-Atmosphäre. Auch ihre große Choreo feierten die Anhänger mit viel Applaus. „Es sah sehr cool aus“, fand auch Torschütze Moritz Hannemann. „Während des Spiels blendet man es dann ein bisschen aus. Aber in Momenten wie bei einem Tor kommt dann auf einmal alles zusammen und man registriert es.“

Während des Spiels erstrahlten die Ränge in rot und weiß, zudem spannten die Fans große Banner wie hier an der Osttribüne.
Steffen BeyerSpieler von Energie Cottbus haben bei Choreo mitgeholfen
Die Fanszene von Energie Cottbus hatte die Choreo seit Wochen vorbereitet, auch die Energie-Profis hatten dabei mitgeholfen und griffen sogar selbst zum Pinsel. „Wir kriegen schon mit, dass da gewisse Dinge geplant werden. Das mit den Ultras, das hat uns natürlich extrem gefreut“, berichtete Kapitän Axel Borgmann.
„Wir haben die Chance bekommen, mit denen darüber zu reden, uns das auch mal anzugucken, und selber teilweise aktiv zu sein“, erklärte der 31-Jährige. Der Austausch sei wichtig: „So sehen wir auch mal, was eigentlich für eine Arbeit dahintersteckt.“
Die Verbindung zwischen Fans und Mannschaft ist in den vergangenen Jahren dem Vernehmen nach immer stärker geworden. Nach der gemeinsamen Leidenszeit in der viertklassigen Regionalliga genießen die Anhänger wie auch langjährige Profis wie Axel Borgmann die Erfolgsphase in der 3. Liga. Der FCE bekommt große Unterstützung von den Rängen – nicht nur im Heimspiel am Vereinsgeburtstag.
